Eine Pflichtaufgabe für den TSV Wasserburg

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Wasserburgs Trainer Hans Brei warnt davor den Tabellenletzten zu unterschätzen.

Wasserburg - Da können Wanda Guyton und Hans Brei noch so viele Warnungen ausstoßen: Der TSV Wasserburg ist am Samstag, 18 Uhr, so deutlich favorisiert wie noch nie in dieser Saison.

Der Vizemeister gastiert beim Herner TC, das bedeutet Tabellenzweiter beim Schlusslicht. Der seit Ende Oktober ungeschlagene Pokalhalbfinalist und Gastgeber des TOP4- Turniers 2011 schwimmt auf einer riesigen Euphoriewelle. Wasserburg sitzt seit Wochen Tabellenführer Marburg im Nacken und wartet nur auf einen Ausrutscher der Hessinnen, um die Spitze zu erklimmen. Doch dafür muss jede Partie gewonnen werden, auch das scheinbar leichte Match in Herne. In Nordrhein-Westfalen brennt seit Wochen der Baum, in den letzten sieben Spielen gab's keinen Sieg. Wie beinahe in jedem Jahr beschenkte sich Trainer Marek Piotrowski zu Weihnachten mit einem runderneuerten Kader. Arriaran (USA), Silva Rodriguez (MEX) und Velisavljevic mussten den Club verlassen, dafür kamen Sherill Baker, Brittney Davis und die Ex-Wasserburgerin Ashley Hayes (alle USA). Davis ist derzeit aber verletzt und Hayes fehlt noch die Bindung zum Team, so setzte es im neuen Jahr herbe Pleiten gegen Saarlouis, Halle und Oberhausen. Doch irgendwann wird die Herner Niederlagenserie reißen, dasselbe gilt für die Wasserburger Siegesserie. Diesen Moment will der Vizemeister natürlich so lange wie möglich verschieben und wird alles dafür tun.

Kräftiger Schub

Der Zuschlag als Ausrichter für die Pokalendrunde hat nicht nur den Wasserburger Verantwortlichen einen kräftigen Schub verpasst, auch die Mannschaft ist außerordentlich gut drauf. Seit Dienstag, als die Liga die Entscheidung pro Innstadt fällte, ist richtig viel Zug im Training. Nachdem die englischen Wochen aufgrund der CEWL endgültig passé sind, ziehen Guyton und Brei die Zügel im Training ordentlich an. Schließlich war auch bei den jüngsten Siegen gegen Donau-Ries, Chemnitz und Freiburg nicht alles Gold was glänzt. Und bis zum Pokalsieg oder zur Meisterschaft fließt noch viel Wasser den Inn hinunter.

fd/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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