Startschuss: Gaudibrunnen sorgt für Spaß

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Im Galopp zum Gaudibrunnen: Werner Gartner und Irene Langer probierten den Spaß gleich mal aus.
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Wasserburg – Die Gaudi war vorprogrammiert. Nach straffem Zeitplan ist das Badria ab sofort komplett und soll den Besuchern viel Spaß bringen. Viele Ehrengäste eröffneten das Spaßangebot.

42 Firmen und 11 Planer werkelten am Badria, damit es den Besuchern schnell wieder zur Verfügung stand. Nachdem es vor Weihnachten noch zur Teileröffnung kam, waren alle gespannt auf den Gaudibrunnen, der etwas länger aufgehübscht wurde. Jetzt konnte er freigegeben und nach viel Dankes- und Segensworte offiziell enthüllt werden. Die Mitarbeiter der Stadtwerke, mitsamt E-Werk und Wasserwerk sowie des Badrias haben gut 5000 Arbeitsstunden eingesetzt, um mit Eigenleistung zu helfen.

Die vielen Neuerungen am Gaudibrunnen sollen Spaß bringen, die ersten Besucher entdeckten die Einzelheiten.

Das millionenschwere Vorhaben scheiterte weder an drohenden Verzögerungen, noch konnte so manches Problem einzelner beteiligter Firmen den Zeitplan in große Bedrängnis bringen. Werkleiter Gerhard Selig hatte alles unter Kontrolle, ihm ist es zu verdanken, dass wir das Badria so zügig und mit neuem Look eröffnen können“ zeigten sich Bürgermeister Michael Kölbl und Werkreferentin Dr. Christine Mayerhofer glücklich. Nach Segensworten von den beiden Pfarrern Paul Schinagl und Holger Möller wurde der Gaudibrunnen vor den Augen von Bürgermeistern der Region, von den Wasserburger Stadträten, den beteiligten Firmen und den Mitarbeitern der Stadtwerke enthüllt.

Gaudibrunnen ab sofort geöffnet

Die Vielfalt an Attraktionen, die der Gaudibrunnen vereint, ließen die Augen der ersten Besucher und der Festgäste funkeln. Jugendreferentin Irene Langer und der zweite Bürgermeister Werner Gartner sowie Stadtrat Peter Stenger plantschten in witzigen Outfits im Gaudibrunnen, hatten sichtlich Spaß. Ab sofort freut sich das Team des Badrias auf viele Besucher und wird mit Aktionen für ein abwechslungsreiches Badeprogramm sorgen. Besonders glücklich zeigten sich auch die Mitverantwortlichen, die neben Gerhard Selig in großem Maße an der Realisierung beteiligt waren, Architekt Horst Weinmann und Badplaner Thomas Pickel. Ebenso begeistert vom Ergebnis zeigte sich Farbdesignerin Marion Timphus.

Die geladenen Bürgermeister aus dem Umland, die Schulleiter, deren Klassen das Badria für den Schwimmunterricht nutzen sowie viele Vertreter der Vereine und der Abteilungen der Stadtverwaltung zeigten sich von dem neugestalteten Badria und dem jetzt spektakulärer gewordenen Gaudibrunnen begeistert. Die Feierstunde am unsinnigen Donnerstag war gelungener Startschuss für die neue Zukunft des Badrias.

Farbenpracht und Faktenwelt

"Wir haben ca. 140 Gebäudeteile mit Farben belegt und ungefähr 75 Fliesenteile ebenfalls mit Farben unterschieden" heißt es von Werksleiter Gerhard Selig, der im Detail die einzelnen Arbeitsschritte zufrieden erklärt.

Die Kosten belaufen sich auf mehr als 3 Millionen Euro.

Von der Gesamtsumme von 3,2 Mio. € wurden Aufträge in Höhe von ca. 1.4 Mio. € in der Region an Firmen vergeben. 1,3 Mio. für Sonderbauwerke, die von Firmen in der Region nicht angeboten werden. 0,57 Mio für Architekten und Ingenieur. Der Gaudibrunnen hat 1 Million Euro verschlungen, die Schwimmhalle knapp 1,7 Millionen Euro, auf den Whirlpool fielen 200.000 Euro.  

Die Investitionen seien wichtig für die Zukunft des kommunalen Familienbades gewesen, auch die energetische Sanierung ein wichtiger Punkt, erläuterte Selig den Gästen abschließend.

Quelle: rosenheim24.de

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