"Zeigen, dass wir das nicht wollen"

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Wasserburg - Die Kritik wird lauter: Haben sich die Lokalpolitiker erst auf Druck aus der Bevölkerung mit dem Problem einer Gefahrgut-Deponie bei Odelsham beschäftigt?

Erst auf Druck aus der Bevölkerung hätten die Lokalpolitiker sich mit dem Problem einer Gefahrstoff-Deponie der Klasse 1 bei Odelsham beschäftigt. Das war der zentrale Vorwurf bei einer Veranstaltung der "Bürgerinitiative Wasserburger Land."

Wie die Wasserburger Zeitung am Donnerstag berichtet, ruhe das Planfeststellungsverfahren für die von der Firma Zoßeder beantragte Deponie mit 7,4 Hektar derzeit: Die Firma müsse offensichtliche Mängel des Antrags nachbessern, berichtete die BI nach Akteneinsicht bei der Regierung von Oberbayern.

Der Druck von unten ist deshalb aber nicht geringer geworden. Der Saal im Paulaner war brechend voll, es gab immer wieder erboste Zwischenrufe - vor allem in Richtung Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte.

Dass die Firma Zoßeder ihren Antrag zurückziehen könnte, sei von Firmenvertretern ausgeschlossen worden und auch nicht zu erwarten. Die werde wohl mit ihrer Antrags-Nachbesserung bis nach der Wahl warten, wurde von der BI vermutet.

Dossier:

"Wir müssen selber zeigen, dass wir diese Deponie nicht wollen", forderte daher BI-Sprechern Roger Diller (Babensham) auf. Schon 150 Mitglieder der "Bürgerinitiative zur Erhaltung von Umwelt und Lebensqualität im Wasserburger Land" und 1000 Unterschriften für eine Petition würden dies wohl eindeutig beweisen.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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