Geschichtswettbewerb

Blick auf Stadtgeschichte wurde belohnt

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Die Grundschüler aus Wasserburg (3a) haben den 1. Preis beim Geschichtswettbewerb der Stadt gewonnen

Wasserburg – Jedes Jahr werden ganz unterschiedliche Beiträge zum Geschichtswettbewerb der Stadt an die Jury herangetragen. Seit zehn Jahren in Folge werden Schüler aufgerufen, mitzumachen.

Der Geschichtswettbewerb ist mittlerweile fester Bestandteil in der Stadt Wasserburg. Zwei Kategorien gibt es. Schüler und Studierende dürfen sich mit einem eigens erdachten Thema mit der Heimatgeschichte auseinander setzen. In diesem Jahr wurden nur zwei Arbeiten eingereicht. Studierenden hatten heuer nichts dazu beigetragen, bei den Schülern der Grundschule sowie der Realschule aus Wasserburg wurde fleißig an Themen gearbeitet. Jetzt war Preisverleihung im Sitzungssaal des Rathauses .

Geschichtswettbewerb der Stadt

Mit dem Geschichtswettbewerb wollen die Verantwortlichen der Stadt das Interesse an der Heimatgeschichte wecken. Bürgermeister Michael Kölbl dankte den Jurymitgliedern, die sich auch heuer wieder gerne an die Arbeiten gesetzt haben und einen Sieger kürten. In der Jury sind neben Bürgermeister Michael Kölbl Heimatvereins-Vorsitzender Peter Rink, Kreisheimatpfleger Ferdinand Steffan, der ehemalige Schulleiter Hans Airainer, Stadtarchivar Matthias Haupt und Museumsleiterin Sonja Fehler vertreten. Die Grundschule am Gries hat sich ein Denkmalrätsel ausgedacht und sich äußerst intensiv mit der Geschichte Wasserburgs auseinander gesetzt. Es wurde eine Art Spiel gebastelt, das mit Punktesystem Wissenswertes zu den Denkmälern der Stadt erfragt. Es wurde viel gemalt und geschnitten und die Jury befand die Mühe und den persönlichen Einsatz für absolut bemerkenswert, den Grundschülern um Lehrerin Rosina Maron war der erste Preis sicher. „Mir hat es total Spaß gemacht“ erklärt die 9-jährige Sarah, die begeistert war, den Bürgermeister persönlich zu treffen. „Schon toll, dass mir der Chef hier gratuliert“. So wie Sarah erging es auch den anderen Schülern.

Mit leuchtenden Augen nahmen sie die Urkunde entgegen. Das Denkmalrätsel gefiel der Jury sehr und so bekommen die Drittklässler 100 Euro für die Klassenkasse. Eine Bemerkung konnte sich das Stadtoberhaupt jedoch nicht verkneifen: „Liebe Schüler, der Bürgermeister wohnt nicht wirklich im Rathaus. Auch wenn ich hier sehr viel Zeit verbringe und meine Frau oft auch schon denkt, ich würde hier wohnen, aber nein – ich arbeite nur im Rathaus“.

Anerkennung für Realschul-Arbeit

Die Realschüler haben sich mit dem Thema „Der Zweite Weltkrieg – Recherche persönlicher Schicksale“ beschäftigt.

Die Realschüler wurden mit einem Anerkennungspreis bedacht

Bürgermeister Michael Kölbl lobte während der Preisverleihung, dass mit viel Feingefühl Zeitzeugen befragt und das Thema ansprechend aufgearbeitet wurde. Allerdings wies er auf einige Mängel hin, wie etwa der korrekten Wiedergabe der Interviews. „Bei der Übertragung der Gespräche mit den Zeitzeugen hat es einige Fehler gegeben“ hieß es von Kölbl.

Für die Leistungen wurde den Realschülern, die mittlerweile bereits die 10. Klasse abgeschlossen haben, ein Anerkennungspreis verliehen. Sie durften sich neben den Urkunden auch Eisgutscheine abholen. Den Geschichtswettbewerb werde es auch weiterhin geben, ist sich Stadtarchivar Matthias Haupt sicher. Es deute sich an, dass sich im nächsten Jahr deutlich mehr an der Ausschreibung beteiligen werden, so Haupt auf Anfrage.

Quelle: rosenheim24.de

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