„Ich fühle mich rundum wohl in Wasserburg“

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Christian Ruhé und Katharina Hagl

Wasserburg - Der neue Geschäftsstellen-Leiter Christian Ruhé der Filiale in der Altstadt sprach über seine neue Aufgabe in der Sparkasse.

Er heißt Christian Ruhé, ist 42 Jahre alt, kommt aus Raubling und hat 23 Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel. Christian Huber sprach mit dem neuen Geschäftsstellen-Leiter der Sparkassen-Filiale in der Altstadt und seiner Stellvertreterin, Katharina Hagl (25), über seine neue Aufgabe und das Arbeiten im Team der Sparkasse.

Herr Ruhé, was hat Sie bewogen, von der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling nach Wasserburg zu wechseln?

Ruhé: Ich war von meiner Ausbildung weg gerechnet 23 Jahre lang immer im selben Haus beschäftigt und hab‘ jetzt einfach eine neue Herausforderung gesucht. Ich hab‘ in mir einen Wunsch nach Veränderung gespürt, wollte aber auf keinen Fall von der Sparkasse weg, weil mir da die Philosophie, wie man mit den Menschen und speziell mit den Kunden umgeht, am besten gefällt.

Was meinen Sie mit Philosophie?

Ruhé: Bei der Sparkasse steht nicht der Produktverkauf im Vordergrund, sondern die umfassende Beratung. Bei uns gibt es einen Beratungsprozess – von der individuellen Bestandsaufnahme über die Analyse bis hin zum konkreten Vorschlag für den Kunden. Das erfordert Zeit und ist oft nicht ganz einfach. So etwas machen beispielsweise die Internet-Banken überhaupt nicht. Mir ist aber der Umgang mit dem Menschen sehr wichtig. Und da bin ich in Wasserburg genau richtig. Immerhin haben wir die zufriedensten Kunden in Bayern, was jüngste Umfragen ergeben haben.

Hagl: Ich bin froh, dass mit Christian Ruhé jemand die Leitung der Filiale übernimmt, der aus der Sparkasse kommt und genau weiß, wie wir arbeiten und wie stark unser Service-Gedanke ausgeprägt ist.

Frau Hagl, Sie haben jetzt eine ganze Weile die Filiale kommissarisch geleitet. Gibt‘s einen Tipp, den Sie für Herrn Ruhé haben?

Hagl: Nein, den braucht er auch nicht, weil er genau weiß wie die Sparkassen ticken und weil er selbst sehr viel Erfahrung mitbringt. Wir arbeiten jetzt schon ein paar Wochen zusammen und das klappt prima. Wichtig ist bei der Altstadt-Filiale, dass man gerne im Team arbeitet. Immerhin sind wir die mannschaftsstärkste Geschäftsstelle.

Herr Ruhé, Ihre Stellvertreterin hat gerade Ihre langjährige Erfahrung angesprochen. Auf welchem Gebiet waren Sie denn bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling tätig?

Ruhé: Ich war als Vermögensberater und bei der Baufinanzierung eingesetzt und hatte auch mit Geschäftskunden zu tun. In Wasserburg hoffe ich, noch näher an den Menschen zu sein. Das ist auch alleine schon durch die wunderbare Stadt möglich, die viel heimeliger ist als Rosenheim. Hier fühle ich mich seit dem ersten Tag rundum wohl. Wasserburg hat ein wunderbares Ambiente. Hier kann man toll leben und arbeiten. Ganz ehrlich: Ich wäre nicht unglücklich, wenn ich hier bis zu meinem Ruhestand, der natürlich noch in weiter Ferne liegt, arbeiten könnte.

Hagl: Mir geht es da sehr ähnlich. Es ist einfach schön, wenn einen die Menschen auf der Straße grüßen. Man wächst hier schnell rein und die Stadt gibt einem ein angenehmes Gefühl.

Herr Ruhè, Sie haben wie Ihre Kollegin eine klassische Sparkassen-Ausbildung?

Ruhè: Allerdings. Ich bin gelernter Bankkaufmann, hab‘ dann einen Kundenberatungslehrgang absolviert und mich an der Sparkassen-Akademie in Landshut zum Sparkassen-Betriebswirt weitergebildet.

Letzte Frage: Woher kommt denn das Akzentzeichen über dem „e“ in Ihrem Nachnamen?

Ruhè: Ich hab‘ französische Vorfahren. Genau genommen stammen sie von den Hugenotten ab. Aber keine Angst (lacht) – ich bin ein waschechter Bayer aus Raubling.

Interview: Christian Huber für die Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg am Inn (Pressemitteilung)

Quelle: rosenheim24.de

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