Auch an Neujahr: Hebammen sind stets bereit  

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Eine Entbindung im RoMed-Klinikum in Wasserburg ist immer möglich. Die Hebammen sind in Dauerbereitschaft.
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Wasserburg – Babys kennen keine Feiertagsregelung und schauen nicht auf die Uhr. Sie erblicken das Licht der Welt, wann es eben gerade passt. Ob Silvester oder Feiertag, immer in Bereitschaft sind auch Hebammen.

Was wären wir ohne die vielen fleißigen Feiertagsdienstler. In vielen verschiedenen Branchen wird auch an Sonn- und Feiertagen gearbeitet, oder dann, wenn andere gerade aufs Neue Jahr anstoßen. Auch die Hebammen in der Region bleiben in Dauerbereitschaft.

„Man weiß nie ganz genau, wann man gebraucht wird“ heißt es von den engagierten Hebammen aus dem RoMed-Klinikum in Wasserburg.

Hebamme Sandra Aumer mit einer glücklichen Mama, der sie bei der Entbindung geholfen hat.

Sandra Aumer ist seit elf Jahren als Hebamme in Wasserburg tätig. Sie und ihre Kolleginnen sind an allen Tagen und Nächten im Jahr bereit, um werdenden Müttern bei der Geburt zu helfen. „Wir sprechen uns im Team ab, wer an welchen Tagen Bereitschaftsdienst hat und haben noch immer eine gute Regelung getroffen“, zeigt sich Sandra Aumer vom Zusammenhalt der Hebammen in Wasserburg glücklich.

Sie ist selbst Mutter von zwei Kindern und steht oft auf der Bereitschaftsliste an Silvester und Neujahr. „Dafür habe ich an den Weihnachtsfeiertagen frei, das ist mir als Mama deutlich wichtiger als die Silvesternacht“ erklärt Aumer.

Dass es zu jeder Tages- oder Nachtzeit soweit sein kann, dass eine werdende Mutter ihren Nachwuchs entbindet und die Hebamme in den Kreissaal berufen wird, zeigen die Rückblicke des Hebammenteams aus der Innstadt. Im Jahr 2014 kamen drei Christkindl in der RoMed-Klinik Wasserburg zur Welt, während der Weihnachtsfeiertage wurden sechs neue Erdenbürger willkommen geheißen.

Die Geburtshelferinnen hatten gut zu tun, während in der Region klassischerweise Weihnachtsgänse verputzt und Geschenke ausgetauscht werden.

Der Silvester- und Neujahrsdienst von Sandra Aumer ist für die Hebamme nichts Störendes. „Ich kann trotzdem zuhause mit meiner Familie und den Nachbarn feiern, darf natürlich keinen Alkohol trinken, aber das ist ja auch nicht schlimm“, so Aumer im Gespräch mit wasserburg24.de. Wenn es zu einem Einsatz komme, wird die Hebamme von der RoMed-Klinik umgehend benachrichtigt und Sandra Aumer oder eine ihrer Kolleginnen flitzen sofort Richtung Kreissaal.

„Im vergangenen Jahr hatte ich ebenfalls tagsüber Neujahrsdienst und habe gleich drei Geburten begleitet“ erzählt Sandra Aumer. Es sei eben immer möglich, dass ein Einsatz bevorstehe, so die erfahrene Hebamme. Vor einigen Jahren herrschte an einer Silvesternacht „Hochkonjunktur“ im Kreissaal. Sandra Aumer berichtet, dass nachts bereits drei Babys das Licht der Welt erblickt hätten und dann auch an Neujahr weiter Nachwuchs geboren wurde, wirklich planbar sei es auch für das Hebammenteam nicht. „Manchmal kommt es auch vor, dass wir zu zweit arbeiten, damit man sich abwechseln kann bei langen Einsatztagen“. Direkt pünktlich zum Feuerwerksbeginn hat Sandra Aumer noch nie einer Frau bei der Entbindung geholfen. „Das stelle ich mir zwar schon prima vor, wenn das Baby als Willkommensgruß ein Silvesterfeuerwerk erhält, aber ich habe so einen Zufall noch nicht miterlebt“, lächelt Aumer. Der Beruf der Hebamme setzt die Bereitschaft voraus, auch an Sonn- und Feiertagen zu arbeiten und auch Nachtdienst abzuleisten. „Das macht uns Hebammen freilich nichts aus, das gehört einfach dazu“ betont Sandra Aumer.

Es sei aber absolut großartig, wenn ein Kind zur Welt komme, egal welche Geburtszeit das Baby einfordere. Sandra Aumer zeigt sich begeistert von ihrer Berufswahl und dem Arbeitsalltag in der RoMed-Klinik in Wasserburg.

Die Hebammen an der RoMed-Klinik in Wasserburg sind immer in Bereitschaft, wenn ein Baby das Licht der Welt im Krankenhaus erblickt.

„Es ist hier in Wasserburg wirklich ein schönes Arbeiten, Klinikpersonal, Ärzte und Hebammen verstehen sich gut. Genau diese Harmonie und das gute Zusammenarbeiten merken auch die Eltern, die sich entscheiden, in der RoMed-Klinik Wasserburg zu entbinden“ ist Aumer überzeugt. Insgesamt sechs Hebammen sind als Geburtshelferinnen in der RoMed-Klinik in Wasserburg aktiv, 24 Stunden, das ganze Jahr über. Drei weitere leisten Kursarbeit und bieten Geburtsvorbereitungsangebote an. Im Jahr 2014 wurden mehr als 600 Babys in Wasserburg entbunden. Die Geburtshilfe der RoMed-Klinik in der idyllischen Innstadt bleibt bei werdenden Eltern beliebt. 

Quelle: rosenheim24.de

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