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Zwei Bundeswehrsoldaten bei Hubschrauber-Absturz in Mali ums Leben gekommen

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Fit im Wasser und am Lande

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Schon die Kleinsten sind fit im Umgang mit der Rettungsboje und stellten das beim Kreiswettbewerb der Wasserwachtjugend unter Beweis.

Wasserburg - Die Badegäste im Badria staunten nicht schlecht als sie das Wasserburger Schwimmbad betraten, denn im Schwimmerbecken sprudelte das Wasser nur so.

Die Kinder und Jugendlichen der Kreiswasserwacht Rosenheim waren zu ihrem jährlichen Kreiswettbewerb gekommen und zeigten, was sie zu Wasser und zu Lande leisten können.

Die jungen Wasserwachtler kämpften am Samstag und Sonntag um jede Sekunde, die sich bei den zahlreichen Schwimmdisziplinen im Wettbewerb im Rettungsschwimmen rausholen ließ - lautstark angefeuert von ihren vielen ehrenamtlichen Trainern und Betreuern. Es wurde gekrault und getaucht, mit Rettungsring und -boje geschwommen und vor allem mitgefiebert mit den Mannschaftskollegen im Wasser. Schließlich ging es um die Ehre der Ortsgruppe, die man vertrat.

Wochen und Monate intensiv trainiert

Wird es Prien schaffen oder Wasserburg? Bernau, Flintsbach oder Bad Aibling? Oder vielleicht die Mannschaften aus Oberaudorf oder Rosenheim? Bis das Ergebnis feststand, gab es jedoch noch viel mehr Aufgaben zu erfüllen. Wochenlang hatten die etwa 200 Jugendlichen im Alter von acht bis 16 Jahren trainiert, zu Wasser und zu Lande.

Der Wettbewerb fordert die Jugendlichen nämlich in den unterschiedlichsten Disziplinen wie Rettungsschwimmen, Erster Hilfe sowie Wasserwacht-Praxis und -Theorie. Schwerpunktthema in diesem Jahr war die eigene Organisation Wasserwacht im Bayrischen Roten Kreuz. Welche Aufgaben hat sie, wie wird sie geführt und wie werden eigentlich die Ämter gewählt? Ein wichtiges Thema im Wahljahr der Wasserwacht.

Zähneklappern und Schmerzen - was tun? Erste Hilfe wird beim Kreiswettbewerb genauso geprüft, wie die Fähigkeiten im Wasser.

Erschöpft, aber sehr stolz auf die eigenen Leistungen waren dann alle Mannschaften als es zur Siegerehrung ging. Waren die eigenen Leistungen gut genug für den Sieg? Viele fragende Blicke warteten auf den großen Moment, als die Jugendleiterin Barbara Wirth das Ergebnis verkündete: In allen drei Jahrgangsstufen belegten die Mannschaften aus Bad Aibling den ersten Platz. Da war auch der extra angereiste Kreiswasserwachtsvorsitzende Christian Förster stolz auf seine Heimmannschaft. Nicht minder stolz war jedoch auch der Stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands Rosenheim Freddy Eisner, der zugleich das Amt des Ortsgruppenleiters in Wasserburg inne hat. Seine Mannschaften hatten den Aiblingern die Stirn geboten und konnten sich in allen drei Stufen direkt hinter den Gästen aus Bad Aibling behaupten.

Die Anstrengungen hatten sich also gelohnt. Nun dürfen alle drei Mannschaften aus Bad Aibling den Landkreis Rosenheim beim Bezirkswettbewerb vertreten und versuchen den Titel der oberbayrischen Meisterschaft nach Rosenheim zu holen.

Ab auf Tauchstation und möglichst alle Ringe einsammeln.

Die Platzierungen: Den dritten Platz bei Stufe I (acht bis zehn Jahre) hinter den Mannschaften Bad Aibling und Wasserburg auf Platz 2 belegte die Mannschaft aus Bernau. Bei Stufe II (elf bis 13 Jahre) setzte sich Bad Aibling mit zwei Gruppen auf den ersten beiden Plätzen durch, gefolgt von der Gastgebermannschaft aus Wasserburg auf dem dritten Platz. Bei den "Großen" in Stufe III (14 bis 16 Jahre) kam es zu einem sehr knappen Ergebnis auf Platz 3, da gerade ein Punkt Unterschied die Mannschaft aus Prien zum dritten Sieger kürte, während Flintsbach nur den undankbaren vierten Platz mit nach Hause nehmen konnte. Auch hier hatte Bad Aibling den ersten und Wasserburg den zweiten Platz gewonnen.

"Größter Respekt" vom Landrat

Am Ende dankte der stellvertretende Landrat Josef Huber den Organisatoren des Wettbewerbs und den zirka 40 Helfern für ihr Engagement und ihren Einsatz für die Jugendarbeit im Landkreis und zollte ihnen den größten Respekt.

Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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