Iltztalbahn als Vorbild

Wasserburg am Inn - Ist die reaktivierte Iltztalbahn aus Niederbayern ein Vorbild für den Filzenexpress? Am Montag wird darüber in der Paulanerstuben diskutiert.

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Die PRO BAHN Ortsgruppe Wasserburg lädt ein zu einem Vortrag über die stillgelegte und wieder reaktivierte Ilztalbahn in Niederbayern ein. Der Referent Prof. Dr. Thomas Schempf hatte als einer der Hauptakteure wesentlichen Anteil an der gelungenen Reaktivierung.

Die Ilztalbahn führt von Passau über Waldkirchen nach Freyung im Bayerischen Wald. Seit ihrer Eröffnung 1892 bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war sie eine wichtige Verkehrsachse zur Erschließung der ansonsten eher abgelegenen Region. Nach einem schweren Unwetter war die Strecke 2002 nicht mehr befahrbar, die Stilllegung erfolgte 2005. Damit erschien das Ende unabwendbar.

Doch engagierte Bürger wollten sich damit nicht abfinden und gründeten den Förderverein Ilztalbahn mit dem Ziel, die Strecke wiederzubeleben. Allen massiven Widerständen zum Trotz gelang ihnen das schier Unmögliche: Seit letztem Jahr rollen zunächst an den Wochenenden wieder Züge.

Der Referent Prof. Schempf schildert den langen Weg von der „kalten“ Stilllegung bis zur Übernahme, Sanierung und Wiedereröffnung der Strecke. Das Engagement der ehrenamtlichen Helfer wurde sogar mit dem Bürgerkulturpreis 2011 des Bayerischen Landtages ausgezeichnet. Das nächste Ziel ist es, wieder täglichen Regelbetrieb auf die Ilztalbahn zu bringen.

Nachdem viele Parallelen zur Wasserburger Altstadtbahn bestehen, hoffen die Veranstalter auf eine zahlreiche Beteiligung der Wasserburger und auf eine rege Diskussion im Anschluss an den Vortrag.

Montag, den 25.Juni um 19 Uhr in den Paulanerstuben, Wasserburg am Inn, Marienplatz 11.

Pressemitteilung Pro Bahn e.V.

Quelle: rosenheim24.de

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