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Zukunftsinvestition in Ökostrom

Wasserburg - Die Stadtwerke Wasserburg sind jetzt offiziell Miteigentümer der Innkraftwerke Bayern, eine der bislang 17 Gesellschafter der bayerischen Beteiligungsgesellschaft

Diese haben einen Anteil von 3,4 Prozent an den vom österreichischen Stromunternehmen Verbund gehaltenen Innwerken erworben.

Für Bürgermeister Michael Kölbl war es aus zwei Gründen wichtig, dass die Stadtwerke Miteigentümer der Innkraft Bayern sind. Zum einen sei das Wasserburger Kraftwerk quasi in der Stadt, eines der wenigen Kraftwerke in so naher Nachbarschaft zu einer Kommune und eines, das auch nach 72 Jahren noch in einem guten Zustand ist.

Zum anderen ist er überzeugt, dass diese Investition eine gute Investition für die Zukunft ist. "Vor Ort wird mit Wasser Ökostrom erzeugt, ein wichtiges Argument, dass die Stadtwerke beteiligt sind".

Über den genauen Kaufpreis haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart, zu Kaufpreisen wie zu Renditen, "daran halten wir uns", so der Bürgermeister und der Leiter der Stadtwerke, Kurt Fritsch.

Strom für rund 714 Haushalte

Bekannt geben die beiden bei einem Pressegespräch, was die Stadtwerke von dieser Beteiligung haben: Im Jahr 2,5 Millionen Kilowattstunden Strom. Damit können, so hat Kurt Fritsch überschlägig errechnet, 714 Haushalte mit Strom versorgt werden. Bis 2013 sind die Stadtwerke gewinnbeteiligt, danach gehört ihnen ihr Anteil zu 100 Prozent. Die 2,5 Millionen Wasserburger Kilowattstunden machen übrigens 1,6 Prozent der 160 Millionen Kilowattstunden aus, die die 13 Innkraftwerke der Innkraft Bayern jährlich produzieren.

Dass Kommunen, Stadtwerke und Unternehmen die Option hatten, sich an den Kraftwerken beteiligen zu können, ist auf die Initiative des Altöttinger Landrats Erwin Schneider zurückzuführen. 17 Gesellschafter fanden sich zusammen, die von der Zukunft der Wasserkraft überzeugt sind. Weitere sind willkommen. Dabei ist allerdings kein Gesellschafter aus dem Landkreis Mühldorf. Die Beteiligung sei nur eine Finanzbeteiligung an den Gewinnen des Stromunternehmens Verbund und es habe kein Angebot gegeben, Strom zu Erzeugerpreisen beziehen zu können waren dort die Argumente gegen eine Beteiligung. Der Wasserburger Bürgermeister kann diese nicht wirklich nachvollziehen, "wir freuen uns, dass wir dadurch deutlich mehr Ökostrom haben von einem Kraftwerk nahe bei der Stadt".

Ein gutes Gefühl hat Kölbl nicht nur, weil diese Investition in die Zukunft gerichtet ist, sie sich langfristig rechnet, weil der Energieträger Wasser eine langfristige Kapitalanlage ist und die Minderheitenrechte gesichert sind. Ein gutes Gefühl hat er auch, weil die ersten Gespräche mit den Vorstandsmitgliedern des Stromunternehmens Verbund in einer sehr angenehmen Atmosphäre verlaufen seien und die Zusammenarbeit sehr professionell sei. Verbund sei daran gelegen, mit den Kommunen entlang des Inns ein gutes Verhältnis zu haben.

Gepflegt wird dies unter anderem noch diesen Monat in Wien, wohin unter anderem auch Michael Kölbl mit eingeladen ist. Zumindest am Rande angesprochen werden könnte dort das Thema Innübergang.

vo/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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