Marienplatz wurde zur "Problem-Partymeile"

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Wasserburg - Erbrochenes und Urinlachen an Hauseingängen, Scherben und Kippen: Die Anwohner des Marienplatz wollen die nächtlichen Hinterlassenschaften nicht mehr hinnehmen.

Die Anwohner ärgern sich über die nächtlichen Verschmutzungen rund um das Lokal-Dreieck von Café Central, Stechl-Keller, M14 und "Wahn's-Inn". Nach dem Ende der Sperrstunden sei auch spätnachts keine Ruhe und durch das Rauchverbot bewegen sich viele Kneipengäste nun draußen.

Wirt Peter Fichter vom "Stechl-Keller" erkennt das Problem ebenfalls. Der Wasserburger Zeitung erklärte er, dass er seit längerer Zeit schon nächtliche Türsteher einsetze. Bislang hätte er aber die Betreiber der anderen drei Lokale nicht zu einer gemeinsamen Finanzierung eines Ordnungsdienstes gewinnen können.

Die Anwohner wollen nun eventuell eine Wiedereinführung der Sperrzeit bei der Stadt beantragen. Oberbürgermeister Michael Kölbl setzt dagegen auf mehr polizeiliche Präsenz durch eine "Sicherheitswacht".

Der stellvertretende Inspektionsleiter Richard Gottwalder befürchtete gegenüber der Heimatzeitung, dass es schwierig werde geeignete Freiwillige zu finden, die dann von der Polizei für den Dienst geschult werden.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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