Noch eine Hausaufgabe

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Das Pumpwerk und die Druckleitung bis zum östlichen Ortsrand von Reitmehring werden die beiden Maßnahmen des ersten Bauabschnitts sein, die Entwässerung von Reitmehring Nord kommt im zweiten und die von Reitmehring Süd im dritten Bauabschnitt.

Wasserburg - Über ein halbes Jahrhundert alt ist die Kanalisation in Reitmehring. Jetzt soll und muss saniert werden - doch für die Planer sind dabei noch viele Hausaufgaben zu machen.

Über ein halbes Jahrhundert alt ist die Kanalisation in Reitmehring, oft in privaten Grundstücken, viel zu klein für die Häuser, die gebaut worden sind. Nun soll und muss saniert werden und weil das alles nicht ganz einfach ist und die wirtschaftlichste Lösung gefunden werden soll, stellte in der Sitzung des Bauausschusses Planer Richard Steppan schon die siebte Variante dafür vor - und muss bis 6. Dezember nochmals Hausaufgaben machen.

Seit zwei Jahren beschäftigt sich Richard Steppan mit der Reitmehringer Abwasserbeseitigung, die neu strukturiert werden soll, neu geordnet werden soll, "wir haben dort eine mehr als komplizierte Situation", so Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann in der Sitzung.

Klar ist, dass das Pumpwerk für Reitmehring und Edling im Bereich der Firma Meggle auf städtischem Grund umgebaut und aufgerüstet werden muss. Dafür braucht es keinen neuen Grund und keine neue Infrastruktur. Neu gebaut werden muss die Druckleitung zumindest bis zum östlichen Ortsende von Reitmehring, ob dann weiter als Druckleitung oder Freispiegel bis zur Übergabe in Gabersee ist noch offen. Derzeit sei, so Steppan, der Hauptsammler schon bei Trockenheit überlastet.

Beschlossen wurde, bei der Bahn die Durchpressung für die Abwasserbeseitigung in Reitmehring durch den Bahnkörper zu beantragen, "da wir aus Erfahrung wissen, dass es bei der Bahn etwas länger dauert", so Bürgermeister Michael Kölbl, der zugab, dass die Sache viel Gehirnschmalz brauche und man den Planer doch stark herausfordere, aber das Projekt sei auch keine kleine Investition für die Stadt".

Kaspar Steindlmüller meinte auf der Suche nach günstigen Möglichkeiten sei man immerhin schon von einmal von den genannten drei Millionen weggekommen. Bei den noch offenen Fragen wisse man einfach noch nicht, was die günstigste Lösung wäre und deshalb wolle man einfach nochmal prüfen. Mittlerweile geht man von einer Investition in Reitmehring im nächsten Jahr von zwei Millionen plus aus.

vo/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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