Sicherungsarbeiten des Hanges im Stadtteil Burgau laufen an

Einen weiteren Erdrutsch verhindern

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Wasserburg - „Unter der Schanz muss dringend was gemacht werden“. Da waren sich die Verantwortlichen der Stadt Wasserburg schon seit 2011 einig.

Damals kam es zu einem kleinen Erdrutsch am Hang im Stadtteil Burgau. „Unter der Schanz“ wird jetzt gerade gesichert. Die Notwendigkeit wurde nach einer genauen Untersuchung klar. Bautechniker Alexander Huber von der Stadt ist deshalb froh, dass noch im Laufe des Oktobers alle Arbeiten ausgeführt und abgeschlossen werden können. „Weitere Hangrutsche hätten sonst nicht ausgeschlossen werden können“, so Huber.

Der Grund gehört der Stadt, somit wird auch die Finanzierung der Gesamtkosten in Höhe von ca. 150.000 Euro aus der Stadtkasse abgedeckt. Spektakulär sieht es aus, wenn die geübten Arbeiter fast senkrecht nach oben auf ihren Arbeitsplatz schauen. Metallgitter werden mit speziellen Nägeln, die eine Länge von 3 bis 4 Meter haben, zurückverankert und in den Untergrund elementiert. Anschließend stützen an drei verschiedenen Stellen Betonbalken den Hang. Zum Schluss kommt eine sogenannte Spritzbegrünung, ein Gemisch aus Humussamen, Saatgut und Dünger, hinzu. Im nächsten Jahr sei dann wieder alles grün und von den eigentlichen Materialien nichts mehr zu sehen, freut sich der Bautechniker. Geduld brauchen die direkten Anlieger noch etwa drei bis vier Wochen. Der benötigte Kran musste auf eine Zufahrtsstraße gestellt werden. Deshalb wurde eine kleine Umleitung ausgewiesen. Doch für die Anwohner stelle sich nur eine geringe Einschränkung dar, so Alexander Huber abschließend.

Sicherung von "Unter der Schanz"

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Regina Mittermair

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