Wasserburg-München-Ticket: Graf hakt nach

Wasserburg - Warum gibt's das Wasserburg-München-Ticket nicht mehr? Die Rosenheimer SPD-Bundestagsabgeordnete Angelika Graf hakte bei der Bahn nach.

Im Zuge der örtlichen Presseberichte über die Einstellung des Wasserburg-München-Tickets durch die Deutsche Bahn AG, hat die SPD-Bundestagsabgeordnete für Stadt und Landkreis Rosenheim, Angelika Graf, die DB AG um Stellungnahme gebeten. Darin verweist der Konzernbevollmächtigte für den Freistaat Bayern, Klaus-Dieter Josel auf den stark gesunkenen Absatz des Wasserburg-München-Tickets im Vergleich zu neuen Angeboten wie dem Südostbayern-Ticket plus S-Bahn.

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Plötzlich gibt's das Ticket nicht mehr

„Nach Angaben der Bahn sind im vergangenen Jahr nur ca. 7 Tickets pro Tag gelöst worden“, so Graf. Angesichts zusätzlich für 2013 anstehender Preisanpassungen und damit deutlicher Preissteigerungen habe sich die DB AG daher entschlossen, das Wasserburg-München-Ticket künftig nicht mehr anzubieten. „Auch wenn sich mit den neuen Ticketangeboten attraktive Möglichkeiten für Gruppen- und Familienreisen bieten mögen, so bringt diese Entscheidung gerade für Ältere und Einzelreisende einen Mehraufwand mit sich, da nun Fahrkarten für Busse im Raum Wasserburg sowie im MVV separat gelöst werden müssen“, findet Graf.

Beides sei zuvor im Preis für das Wasserburg-München-Ticket enthalten gewesen. „Dabei brauchen wir in Bayern dringend eine möglichst unkomplizierte und preislich faire öffentliche Infrastruktur – vor allem in den ländlichen Räumen!“ Dass sich die Bahn nun gegen eine Neuauflage des Tickets und damit für mehr Aufwand für die Reisenden entschieden habe, bedauert die Abgeordnete. „Ich hätte die Weiterführung vor allem auch als Investition für die Zukunft einer älter werdenden Gesellschaft auf dem Land sehr begrüßt.“

Pressemitteilung Bürgerbüro Angelika Graf, MdB

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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