Investition für Kinder

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Im Frühjahr sollen die Kinder in der Antonius-Siedlung einen Spielplatz wie neu zum Spielen haben.

Wasserburg - In die Jahre gekommen ist der Spielplatz in Reitmehring in der Antonius-Siedlung. Jetzt soll er umgestaltet werden und neue Geräte bekommen.

"Das ist der richtige Zeitpunkt", meinte Bürgermeister Michael Kölbl in der Sitzung des Bauausschusses und die Mitglieder sahen das ebenso.

Landschaftsarchitekt Harald Niederlöhner zeigte zunächst Fotos vom Spielplatz, der mit der Antonius-Siedlung in den 1960er-Jahren entstand. Mittlerweile habe, so Kölbl, dort ein Generationswechsel stattgefunden und nun lebten dort wieder junge Familien mit Kindern.

Freier und etwas übersichtlicher werden soll der Spielplatz, etliche Sträucher sollen weg, die Hecke soll in Form gebracht werden, geschaffen werden Bereiche für Kleinkinder und größere Kinder. Bleiben können die Tischtennisplatte, der Sandkasten oder auch die Rutsche, neu aufgestellt werden soll ein Klettergerät, eine Kleinkinderschaukel, eine Partnerschaukel, ein Waldfeenhaus und eine robuste Slackline. Weg kommt auch der alte Zaun, der Spielplatz bekommt einen neuen.

Erste Arbeiten haben Mitarbeiter des Bauhofes bereits erledigt, einige Büsche sind entfernt. Auf die Mithilfe des Bauhofes setzt man weiter, nicht zuletzt um die von Niederlöhner genannten geschätzten Kosten von rund 51 000 Euro etwas zu senken. Im Haushalt ist die Sanierung des Spielplatzes enthalten. "Wir haben gut Luft auch für andere Spielplätze, sollte im Lauf des Jahres etwas anfallen", so Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann.

Ob denn die Kinder noch Platz zum Herumrennen hätten bei den vielen Geräten und Bäumen wollte Peter Stenger wissen. Ein Spielplatz sei kein Bolzplatz, meinte Friederike Kayser-Büker. Der Beschluss, die Vorplanung weiter zu verfolgen, war einstimmig.

vo/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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