Mehr Platz für Einsatzfahrzeuge

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So sollte die Baumaßnahme „Neubau Fahrzeughalle mit sieben Garagen und Funktions- und Materialräumen“ sich in den Bestand einpassen.

Wasserburg - Das Bayerisches Rote Kreuz möchte sich einer Auffrischungskur unterziehen, denn das Platzangebot für die Fahrzeuge ist bei weitem nicht ausreichend.

Der Standort Wasserburg des Bayerischen Roten Kreuzes, der zwischen 1992 und 1994 ausgebaut und entwickelt wurde, braucht dringend eine Auffrischungskur. Vieles ist überaltert, aber auch das Platzangebot für die Fahrzeuge reicht bei weitem nicht mehr aus. So muss einer der beiden Standorte „Franz-Winkler-Straße“ fahrzeugtechnisch entlastet werden, um den Anforderungen der dort ansässigen Wasserwacht und Bergwacht weiterhin gerecht zu werden. Aber auch der zweite Standort in der Krankenhausstraße kann die Fahrzeuge nicht mehr aufnehmen. Es sind also dringend Garagenplätze notwendig.

Die Situation ist dem BRK Kreisverband Rosenheim bewusst; er hat aufgrund der dort zu erwartenden, notwendigen, hohen Investitionen in den vergangenen Jahren bereits Rücklagen bilden können. Mitte letzten Jahres wurde bereits mit den Planungen begonnen, so dass hoffentlich schon heuer der erste Spatenstich erfolgen kann. Es zeigte sich, dass eine Bebauungsplanänderung notwendig war, die auch wohlwollend von der Stadt Wasserburg durchgeführt wurde. Generell muss man sagen, dass auch der Stadt und dem Landkreis der notwendige Handlungsbedarf bewusst ist und sie das BRK großzügig mit Wort, Tat und Geld unterstützen. Im Vorfeld wurde ein Schallschutzgutachten vom BRK in Auftrag gegeben, um der Sorge der Anwohner vor erhöhtem Geräuschaufkommen Rechnung zu tragen. Das Gutachten bestätigt nun, dass keine relevante Erhöhung der Geräuschbelastung gegeben sein wird und die Sorge unberechtigt ist. Der Kreisverband setzt auf eine zukunftsorientierte Lösung.

Den Bau einer Fahrzeughalle mit sieben Stellplätzen mit nicht ausgebautem Obergeschoß, welches vorerst als Lagerraum genutzt werden wird. Die zu erwartende Bausumme beläuft sich, nach Eingang der ersten Angebotsabgaben, auf ca. € 650.000. Erste Spenden lassen das BRK hoffen, die Baumaßnahme verwirklichen zu können. Nachdem das Rote Kreuz in den Jahren 2011 und 2012 Rücklagen in Höhe von 175.000 Euro bilden konnte und 20.000 Euro Eigenmittel der Bereitschaft Wasserburg zur Verfügung stehen, fehlen nun, nach Zusage einiger Großspender, noch 315.000 Euro zur Realisierung des ehrgeizigen Vorhabens. Diesen Betrag kann das BRK alleine nicht schultern und so bittet es um Hilfe in Form von Geldspenden aus der Bevölkerung.

„Das BRK braucht Wasserburg und Wasserburg braucht das BRK“ mit seinen zahlreichen Aufgaben:

- Rettungsdienst; Sanitätswachdienst; Betreuungsdienst

- Katastrophenschutz; diverse Schnell-Einsatz-Gruppen; Ausbildung; Fachausbildungen

- Soziale Arbeitskreise; Wachdienst an Seen; Schwimmkurse; Notfallrettung mit Hubschrauber - Kinderschwimmkurse

- Fachausbildungen; Bergrettung - uvm.

Pressemeldung Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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