Tanz in der verrückten Schokoladenfabrik

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Kleine Tänzerinnen als tanzende Bonbons.

Wasserburg - Immer wieder huschen kleine, bunt verkleidete Wesen durch die Wartenden im Eingangsbereich des Theaters Belacqua.

Willy Wonka begrüßt seine Gäste.

Gleich wird die Vorstellung von Uta Zieglers Tanzstudio dort beginnen und die Aufregung der kleinsten der 120 Tänzer ist förmlich spürbar, denn sie werden vor ihren Eltern, Großeltern, Geschwistern und zahlerichen anderen Besuchern auftreten. "Charlie und die Schokoladenfabrik" heißt die Geschichte mit dem verrückten Süßigkeitenhersteller Willy Wonka. Die Zuschauer werden in eine zauberhafte Welt entführt, wo tanzende Bonbons, Lakritzstangen und Eichhörnchen ganz alltäglich sind.

Die kleinen Zuschauer waren begeistert und auch die Großen ließen sich von der Begeisterung mitreißen, die die vielen Tanzgruppen versprühten. Ballett, Breakdance, Kindertanz, Hip-Hop, Jazz, Kinderzirkus, Akroatik, Bauchtanz und Modern Dance, MTV, von allen war etwas dabei.

Die am Anfang so aufgeregten kleinen Tänzer wagten sich auf die Bühne und sprühten wie alle andern voller Enthusiasmus. Zu recht gab es für die fantastischen Vorführungen stets Szenenapplaus.

Neben den Tänzen gab es immer wieder kleine Schauspielsequenzenin der Geschichte von "Charlie und die Schokoladenfabrik". Den Willy Wonka spielte Jochen Stephan, die jungen, anderen Schauspieler kamen aus den Reihen der Tänzer.

Im Labor für den Superkaugummi.

Geschrieben hat die Geschichte 1964 Roald Dahl, die auch schon zweimal verfilmt wurde, zuletzt 2005: Fünf goldene Eintrittskarten gibt es für Willy Wonkas Schokoladenfabrik. Die verwöhnte Veruschka, der gefräßige Augustus, die selbstbewusste Violetta, der kluge Micky und der arme Charlie finden sie. Für sie beginnt nun eine Reise durch eine zauberhafte und verzauberte Welt. Schokoladenbäche, essbare Tapeten und Kissen sind dabei noch die kleineren Wunder. Immer mit dabei, die Umpalumpas, schokoladensüchtige Wesen aus dem fernen Lumpaland, die liebend gern tanzen. Die Kinder erleben in der Fabrik Fantastisches und Unmögliches, doch eines nach dem anderen verschwindet, weil es sich nicht an Willy Wonkas Regeln hielt. Zum Schluss bleibt nur noch Charlie übrig, der die Fabrik bekommt.

Die fantasievollen, bunten und auffallenden Kostüme entwarfen Julia Jäger und Uta Ziegler, das minimalistische Szenenbild mit den wechselnden knalligen Farben, Licht und Ton entwarf Matthias Carl, für das Gesamtkonzept verantwortlich ist Karin Sacher.

Alle weiteren Vorstellungen sind komplett ausverkauft und auch die Zusatzvorstellung am Freitag, 29. Juli um 19 Uhr ist bis auf ein paar Restplätze schon voll. Karten gibt es unter 1049828 oder info@tanzstudio-belacqua.de.

mo/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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