Traube: Vom Schließen ist "gar keine Rede"

Wasserburg - Dem Gerücht, dass die "Traube" - das Wohnheim des Internationalen Bundes am Heisererplatz - schließen muss, widerspricht Leiterin Regina Niebe ganz entschieden.

"Um Himmels Willen, nein! Wir bleiben Wasserburg erhalten - hoffentlich noch ganz lange!" Regina Niebe, Leiterin des Internationalen Bundes in der Stadt, schwankt beim Gerücht, die "Traube" mache zu, zwischen Lachen und Erschrecken.

Es gebe Probleme mit dem Haus, deswegen mache die "Traube", wie das Wohnheim des Internationalen Bundes am Heisererplatz nach wie vor genannt wird, zu. Heißt es. "Haben wir nicht vor", kommentiert Regina Niebe amüsiert.

"Probleme" gibt es mit der Traube schon: Sie platzt aus allen Nähten, ist mit 30 erwachsenen Männern voll belegt. Überwiegend in Doppelzimmern, wie Regina Niebe bedauert. Einzelzimmer wären auch für ihre Schützlinge angenehmer, erleichterten zudem die Arbeit mit den Obdachlosen. Ein Umzug sei also durchaus denkbar, aber noch lange nicht spruchreif.

Denn die derzeitige räumliche Zweiteilung zwischen Wohnen am Heisererplatz und Ergotherapie sowie Verwaltung seit gut einem Jahr am Steinmühlweg sei nicht ideal.

Das therapeutische Angebot am Steinmühlweg wendet sich vor allem an Wohnungslose, die noch nicht lange auf der Straße leben. Sie erhalten Unterstützung bei der Wiedereingliederung in die Arbeitswelt, bei der Neuaufnahme eines geregelten Tagesablaufes, bei der Suche nach einer Wohnung.

A propos: "Wer ein Gebäude weiß, das groß genug für uns ist, darf sich gerne melden", sagt Regina Niebe - von Schließung keine Rede.

syl/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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