Vaughn kommt, Holmes nicht mehr

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Stolz auf ihre Muckis: Wasserburgs Neuzugang Krystal Vaughn, die 1,85 Meter groß und sehr athletisch ist.

Wasserburg - Die heiße Transferphase beim TSV Wasserburg wird mit einem Neuzugang und zwei Abgängen eingeläutet. Krystal Vaughn wird erstmals das Trikot für den deutschen Meister und Pokalsieger überstreifen.

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Die 24-jährige US-Amerikanerin kommt vom finnischen Titelträger Kotka Peli-Karhut und wird den Platz von Sequoia Holmes einnehmen, die Wasserburg verlässt.

Sequioa Holmes verlässt den TSV Wasserburg.

Vaughn war bereits vor zwei Jahren auf dem Sprung in die DBBL, als Saarlouis die 1,85 Meter große und sehr athletische Spielerin verpflichten wollte. Eine Augenverletzung stand der Verpflichtung dann im Weg. Vergangene Saison überzeugte Vaughn in Finnland auf ganzer Linie. Mit durchschnittlich 23,2 Punkten und 10,7 Rebounds führte sie ihr Team zum Titel. Seite an Seite übrigens mit der Ex-Wasserburgerin Amanda Lassiter. "Vergleiche mit Sequoia Holmes verbieten sich, denn Vaughn ist ein anderer Spielertyp", meint Trainerin Wanda Guyton. "Sie spielt mehr mit dem Rücken zum Korb und postet mehr auf. Gemeinsam ist den beiden eine enorme Athletik, Schnelligkeit und dass sie gute Verteidiger sind." Vaughn hat von 2005 bis 2008 an der Virgina Commonwealth Universität studiert und in der höchsten Universitätsliga gespielt (NCAA1). Gedraftet wurde sie von den Washington Mystics, die ihr 2008 aber kaum Spielanteile gaben. 2010 machte sie bei den San Antonio Silver Stars die Vorbereitung mit, schaffte es aber nicht in den WNBA-Kader. Europaerfahrung hat Vaughn reichlich, denn sie hat neben Finnland auch schon in Israel und Spanien gespielt.

Mit der Verpflichtung von Vaughn haben sich zwei weitere Personalien geklärt: die US-Amerikanerinnen Christina Quaye und Sequioa Holmes werden nicht zum deutschen Meister zurückkommen. Bei Quaye, die nur für die Play-offs am Inn war und kaum eingesetzt wurde, war dies allgemein erwartet worden. Der Verlust von Topscorerin Holmes dagegen wirkt schwer. Sie war im Meisterjahr die beste Scorerin (17 pro Partie) und beste Rebounderin (8,6) des Teams. Allerdings will sie unbedingt in einem FIBA-Wettbewerb international spielen (EuroCup oder EuroLeague), was Wasserburg auch in der kommenden Saison nicht bieten kann.

fd 

Quelle: rosenheim24.de

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