Dr. Gerhard Dopler stellt neue Erkenntnisse vor

Vortrag zur Stadtbefestigung Wasserburgs

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Darstellung der Belagerung Wasserburgs durch die Schweden und Franzosen im 30jährigen Krieg. Ausschnitt aus dem Kupferstich von Caspar Merian, Museum Wasserburg a. Inn.

Wasserburg - Am Montag, den 18. November, hält Dr. Gerhard Dopler um 19.30 im Sparkassensaal einen interessanten Vortrag zur Stadtbefestigung Wasserburgs. 

Pressemeldung im Wortlaut:

Wasserburg erhielt bald nach der Verlegung des Hallgrafensitzes im frühen 12. Jahrhundert von Limburg hierher seine erste Ummauerung. 

Ab 1415 ließ Herzog Ludwig der Gebartete die Befestigungen stark ausbauen, ab dem späten 16. Jahrhundert bis um 1700 kamen noch ausgedehnte Festungswerke vor allem auf dem Köbinger Berg hinzu. 1646 diente die gut geschützte Stadt sogar Kurfürst Maximilian I. für mehrere Monate als Rückzugsort und wurde 1648 vergeblich belagert

Im späten 18. Jahrhundert begann dann der Abbruch der Befestigungen, die jedoch noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts in großem Umfang erhalten waren und der Stadt ein ungemein pittoreskes Aussehen verliehen, das sie für zahlreiche Künstler zum begehrten Motiv machte. 

Heute sind von den früheren Befestigungen Wasserburgs nur mehr sehr geringe Reste erhalten. Trotzdem konnte Dr. Gerald Dobler während seinen Untersuchungen im Auftrag der Stadt z ahlreiche neue Erkenntnisse gewinnen, die er im Rahmen seines Vortrags vorstellen wird.

Heimatverein Wasserburg am Inn und Umgebung (Historischer Verein) e.V.

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