Spielplatz für kleine Wasserratten

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Im Modell ist der Wasserspielplatz schon fertig. Badegäste können das Modell demnächst im Badria betrachten.

Wasserburg - Ein Wasserspielgarten soll in der kommenden Freibadsaison den kleinsten Badria-Gästen mehr Abwechslung bieten.

Wie dieser aussehen könnte, das präsentierte Landschaftsarchitekt Harald Niederlöhner jetzt im Werkausschuss.

Direkt im Anschluss an den Kleinkinderbereich im Inneren des Badrias entsteht der Wasserspielgarten. Niederlöhner hat drei "Teiche" unterschiedlicher Größe mit einem organischen Bachlauf inklusive kleinem Wasserfall verbunden. Die Insel in der Mitte ziert ein Baum. Für den Vorschlag ernete Niederlöhner skeptische Blicke, er versicherte aber, dass einige Baumarten nicht nur salzresitent seien, sondern auch mit dem geringen Chlorgehalt im Schwimmbadwasser leben könnten.

Drei Decks bieten Eltern und Kindern Aufenthaltsfläche. Die hätte er ja gerne aus Holz gebaut, so Niederlöhner, ist dann aber doch davon abgekommen: Zu groß ist die Spreißel- und Rutsch-Gefahr, zu groß der Instandhaltungsaufwand. Er schlug WPC vor, ein Material, das aus 70 Prozent Holz und 30 Prozent Kunststoff zusammengepresst, deutlich wetterbeständiger und rutschfester ist, mit etwa 100 Euro pro Quadratmeter allerdings auch deutlich teurer.

Für die Umzäunung des Wasserspielbereiches schlug Niederlöhner zwei Varianten vor, die Mitglieder des Werkausschusses tendierten zu einer geschwungenen Linie, bestehend aus Vierkanthölzern. Bepflanzt werden soll die Umfriedung mit Bambus, da der schnell wächst und robust ist. Eine Alternative wäre Schilf - das allerdings wird höher als die von Niederlöhner vorgesehene Bambusart.

Vier 3,5 auf 3,5 Meter große Sonnenschirme hat Niederlöhner eingeplant, auf Anregung eines Ausschussmitgliedes werden im Bereich des Wasserspielplatzes noch einige weitere abdeckbare Schirmhalterungen im Boden versenkt, so ist man flexibler. Auf eine Schirmfarbe einigte sich der Ausschuss nicht, das sollen Niederlöhnr und die Badria-Verantwortlichen vor Ort entscheiden - aber eine fröhliche Farbe wie Türkis oder Orange bevorzugen. Technisch ist für den Wasserspielplatz einiges zu tun, aber die Badewasser-Aufbereitungsanlage im inneren Kleinkindbereich ist so dimensioniert, dass sie für außen auch ausreicht. Alles in allem kosten der Wasserspielplatz und seine Technik etwa 250.000 Euro.

Der Werkausschuss stimmte Niederlöhners Entwurfsplanung einhellig zu, er sowie die Technikplaner L&P sollen auf dieser Grundlage weitermachen.

syl/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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