Rekord-Start fürs Frühlingsfest

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...und alle kommen.

Wasserburg - Durchschnaufen werden heute die Verantwortlichen und Mitarbeiter auf dem Frühlingsfest, denn so einen Ansturm wie am ersten Wochenden hat es wohl noch nie gegeben.

Auch der kleine Regenguss gestern Mittag änderte da nichts: Noch sind alle vorsichtig mit dem Wort "Rekord", "aber wer jetzt ned zfriedn is, dem komma ned heifn", sagt Platzmanager Willi Atzenberger. Seit Freitag geht es rund auf dem Frühlingsfest, und zwar im Bierzelt genauso wie auf dem Festplatz, im Sternenzelt und in der Disco.

Frühlingsfest: Festzelt am Montag - Teil 1

Schon am ersten Tag legte das Fest einen Superstart hin. Der Bierumsatz war der höchste, den die Brauerei Forsting auf dem Frühlingsfest je erlebt hat - mit der Konsequenz, dass das Bier irgendwann etwas langsamer floss: "Der Container war leer und wir mussten auf die Fässer zurückgreifen. Jeder hat seine Mass bekommen, aber es ging nicht mehr ganz so schnell", so Georg Lettl von der Brauerei.

Frühlingsfest: Festzelt am Montag - Teil 2

Da dürfte es kein Problem gewesen sein, dass sich das angekündigte Bier-Karussell nun doch nicht in Wasserburg dreht. Die ganz neue sich drehende Bier-Bar war beim Probebetrieb vom TÜV noch einmal in die Werkstatt geschickt worden, zur "Feinabstimmung", so Atzenberger. Jetzt gibt es halt nur ein Bier-Hüttal beim Eingang als weitere Alkohol-Quelle auf dem Fest.

Frühlingsfest: Abendrundgang am Montag

Überhaupt ist die Bierfrage kein größeres Thema an den Tischen. Nach zwei Jahren Bräu im Moos liefert heuer Forsting das Festbier, und es schmeckt offensichtlich. "Der Festausschuss wollte wieder den regelmäßigen Wechsel, vorausgesetzt natürlich, die Konditionen stimmen", so Moritz Hasselt, beim Wirtschaftsförderungsverband verantwortlich für das Frühlingsfest. Zeitweise hatten sich die beiden Brauereien jährlich abgewechselt. Dann bekam Forsting sechs Jahre lang den Zuschlag, bevor 2009 und 2010 das Bier aus Tüßling kam.

Vor vollem Zelt feierte Pfarrer Schinagl gestern den Gottesdienst. Fotos Heck

Engpässe gab es auch einmal bei den Hendln - und gibt es immer abends an den Tischen: "An diesem Wochenende waren wir total ausreserviert", so Festwirt Hans Obermaier. Das sei grundsätzlich sehr positiv, weil es die Attraktivität des Festes beweise. Andererseits sorge es aber schon auch für Ärger bei den Wasserburgern, die einfach noch nicht gewohnt seien, dass man in Stoßzeiten beim Frühlingsfest keinen Platz mehr bekommt, bedauert Obermaier. "Aba i konn's a ned jedem recht macha."

Richtig voll war regelmäßig auch das Sternenzelt nebenan - und das, obwohl es heuer ein Drittel größer ist als bisher. "Wir haben den Platz wirklich gebraucht", so Dieter Schillhuber.

Gestern kam dann zum Zeltgottesdienst mit Pfarrer Dr. Schinagl ein etwas anderes Publikum als gewohnt - und blieb nach der Messe auch sitzen, um zu den Märschen der Stadtkapelle gemütlich Mittag zu essen.

So war gestern Nachmittag auf dem Festplatz niemand zu finden, der nicht zufrieden gewesen wäre. Das wichtigste für Moritz Hasselt nach diesem ersten Wochenende: "Die Stimmung ist gut und harmonisch. Alle arbeiten zusammen und ziehen an einem Strang." So kann's bleiben, findet er.

Frühlingsfest: Rund ums Sternenzelt am Montag

koe/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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Wasserburger Frühlingsfest:
02. - 12. Juni 2017

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Öffnungszeiten

Auf dem Festplatz vom 2. bis zum 12. Juni 2017:

- Festplatz: 14 - 23 Uhr

- Kindertag (7. und 12. Juni): 14 - 18 Uhr ermäßigt

- Festzelt: 11 - 23 Uhr

- Schubertmesse (4. Juni): 10 - 23 Uhr

- Oldtimer-Treffen (11. Juni): 9 - 23 Uhr

- Wiesn Alm: Werktag 14 - 2 Uhr, Feiertag 12 - 2.30 Uhr

- Fit & Fun Wies'n Party: 21 - 2 Uhr, Fr., Sa. und Pfingstsonntag 21 - 3 Uhr

Impressionen von der Bierprobe in Forsting

Impressionen von der Bierprobe in Forsting