Frühlingsfest: Jugend wurde oft ermahnt

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Das Frühlingsfest ist zu Ende, jetzt kommen erste Rückblicke, zum Beispiel vom Security-Dienst
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Wasserburg – Das Frühlingsfest 2014 ist zu Ende. Während aktuell bereits die Abbauarbeiten beginnen und im Festbüro abgerechnet wird, trudeln auch die einzelnen Rückblicke der Beteiligten ein.

Das Wasserburger Frühlingsfest 2014 stand nicht unter dem besten Stern. Zwar lief die Organisation und Ausführung des Programms wie immer, doch einzelne Faktoren verhinderten, dass es zu einer für ALLE positiven Veranstaltung wurde. Der Security-Dienst der Firma Jahn ist schon seit Jahren während der 11 Tage Frühlingsfest im Einsatz. Das erfahrene Team passt nicht nur auf, dass die Bierkrüge im Zelt bleiben und es zu keinen Ausschreitungen während des Festprogramms kommt, sondern wagt auch allgemein einen Blick auf das Besuchertreiben.

Bereits nach der Hälfte des Festes kam die Erkenntnis, dass zunehmend junge Festbesucher die Vorschriften umgehen möchten. „Wir mussten sehr viele Kinder und Jugendliche sowie teilweise sogar deren Eltern über das Jugendschutzgesetz aufklären“, hieß es von Firmeneigentümer Christian Menzl.

Immer wieder sei es vorgekommen, dass teils sogar unter 13-Jährige mit Zigarette erwischt oder vom Versuch, mit Alkohol ins Zelt zu gelangen, abgehalten wurden. „In diesem Jahr war es besonders auffällig“ zeigte sich der Security-Leiter verwundert. Ebenso wurden viele junge Besucher bis in die Nacht hinein gesichtet. Hier scheint es Nachholbedarf zu geben bei den Eltern, die klar in der Pflicht seien, erklärten die Security-Kräfte.

Nächtliche Geschehnisse auf dem Platz

Außerdem wurden heuer teils schlimme Vorfälle nach Ende des Zeltbetriebs bemerkt. Wie aus Polizeiberichten bekannt, kam es zu Schlägereien und anderen Aktivitäten, die jenseits des Guten sind. „Bemerkenswert, dass die Vorfälle nach dem Zeltbetrieb und außerhalb des Zelts passiert sind. Während des Festprogramms blieb es bei kleineren Auffälligkeiten“, erklärt Menzel weiter.

Grundsätzlich müsse die Öffentlichkeit verstärkt auf das Jugendschutzgesetzt hingewiesen werden, oftmals würden sogar Eltern über dieses Gesetz hinweg sehen. Die Erziehungsberechtigten sieht der Security-Unternehmer klar in der Pflicht.

Anerkennung für gemeinsames Tun  

Positiv könne man die gute Zusammenarbeit mit dem Festwirt Hans Obermaier und dem WFV bemerken, diese hätte auch heuer wieder hervorragend funktioniert.

Außerdem sei zu erkennen, dass beim Frühlingsfest 2014 die Gäste zu späterer Stunde auffällig wurden. Während des Zeltbetriebs sei die Stimmung stets gut gewesen, nach Zeltschluss hätten erste Probleme angefangen.

Das Security-Team war gut beschäftigt, zeigte sich demonstrativ in großer Anzahl und nahm teilweise kein Blatt vor den Mund, um die Besucher über die Einhaltung von Regeln zu informieren.

Eine anstrengende Frühlingsfestzeit für die Sicherheits-Verantwortlichen ging am Montagabend zu Ende.

Nicht enden kann die Ermittlungsarbeit der Polizei, die nach wie vor um Hinweise zu veröffentlichten Vorfällen auf dem Festplatz bittet.

In den kommenden Tagen wird abgebaut, auch die Abrechnung von WFV und Festwirts-Familie wird bis Ende der Woche abgeschlossen sein. Dann darf mit weiteren Einschätzungen und Resümees gerechnet werden.

Quelle: rosenheim24.de

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Wasserburger Frühlingsfest:
02. - 12. Juni 2017

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Öffnungszeiten

Auf dem Festplatz vom 2. bis zum 12. Juni 2017:

- Festplatz: 14 - 23 Uhr

- Kindertag (7. und 12. Juni): 14 - 18 Uhr ermäßigt

- Festzelt: 11 - 23 Uhr

- Schubertmesse (4. Juni): 10 - 23 Uhr

- Oldtimer-Treffen (11. Juni): 9 - 23 Uhr

- Wiesn Alm: Werktag 14 - 2 Uhr, Feiertag 12 - 2.30 Uhr

- Fit & Fun Wies'n Party: 21 - 2 Uhr, Fr., Sa. und Pfingstsonntag 21 - 3 Uhr

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