Veranstalter und Polizei ziehen in Wasserburg Bilanz

Besucherzahlen und Umsatz: "Wird nicht unser bestes Frühlingsfest" 

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Das Wasserburger Frühlingsfest 2019 ging zum ersten Mal an einem Sonntag zu Ende. 
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Wasserburg - Das Frühlingsfest in Wasserburg ist mit dem Feuerwerk am Sonntagabend zu Ende gegangen. Die Veranstalter ziehen eine überwiegend positive Bilanz aus den letzten elf Festtagen.

"Auch wenn die genauen Zahlen und Daten noch ausstehen, kann ich vorab sagen: Es wird nicht unser bestes Frühlingsfest was die Besucherzahlen und den Umsatz anbelangt", räumt WFV-Vorstand und Frühlingsfest-Organisator Moritz Hasselt gegenüber wassserburg24.de ein.

Dies sei in erster Linie den überwiegend heißen Sommertemperaturen geschuldet, die das Fest gerade an den stark frequentierten Freitagen und Samstagen begleiteten. "Statt in Dirndl und Lederhose im Zelt zu sitzen, liegen viele ab 25 Grad aufwärts doch lieber am See oder grillen im Garten", ist sich Hasselt sicher. "Der Hitze zutrotz, mit den Besucherzahlen können wir dennoch dieses Jahr voll und ganz zufrieden sein." 

Ob der Zeitpunkt der Pfingstferien, in denen das Frühlingsfest bereits seit Jahren stattfindet, eine Rolle spielen könnte, dass es keine Besucherrekorde heuer gab, diese Annahme schließt Hasselt jedoch eher aus

Ein Rundgang auf dem Festplatz zeigt: Die ein oder andere Lücke für einen weiteren Schausteller könnte in Zukunft geschlossen werden.

Was aber definitiv bleiben werde, das sei die Änderung vom Auftakt auf den Donnerstagabend und den daraus resultierenden Wegfall des Montags als traditionellen Kesselfleischabend im Zelt. Hasselt dazu: "Es hat sich heuer gezeigt, dass der Start am Donnerstag gut angenommen wird und wir das Fest dann auch künftig am Sonntag zusammen mit dem Feuerwerk als gebührenden Abschluss beenden werden." 

Die neue Festplatzordnung sei sehr gut angenommen worden, das war bereits nach dem langen Auftakt-Wochenende an Pfingsten ersichtlich. "An der Aufstellung feilen wir weiter, denn den ein oder anderen Schausteller könnten wir nächstes Jahr noch dazu nehmen, um den Platz an der Alkorstraße auch vollständig zu nutzen", betont Hasselt. Insgesamt habe er die vergangenen elf Tage mehr Lob als Kritik von Seiten der Besucher gehört, was laut dem Veranstalter bei Volksfesten nicht selbstverständlich sei. 

"Hohe Gesamtattraktivität" des Frühlingsfests zählt 

Die neue Wiesnalm sei ebenfalls gut angekommen. Das kann Manuel Scheyerl vom verantwortlichen SAS-Team gegenüber wasserburg24.de bestätigen: "Im ersten Jahr ist es immer nicht ganz einfach, aber wir freuen uns, dass so viele Besucher da waren. Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden, das neue Konzept wurde von den Gästen gut angenommen. Im Inneren der Alm hätten wir an manchen Abenden schon noch Platz für mehr Gäste gehabt, dass sich die Leute aber lieber draußen im Biergarten, auf der Terrasse und am Weißbierkarussell aufhielten, dafür war natürlich das sommerliche Wetter verantwortlich."

Die neue Wiesnalm auf dem Wasserburger Frühlingsfest. 

2020 wird die Alm also wieder seinen Platz beziehen auf dem Wasserburger Frühlingsfest - mit verbessertem Konzept, wie Scheyerl erklärt. Denn: "Stellschrauben, an denen wir für die Verbesserung drehen, die gibt es immer." Insgesamt, so betont er abschließend, sei es wichtig, dass das Frühlingsfest weiterhin eine "hohe Gesamtattraktivität im Zusammenspiel mit dem Festzelt, der Wiensalm und der Fit&Fun-Afterwiesnparty in Kombination mit den Attraktionen auf dem Festplatz" aufweise. 

Am kommenden Mittwoch, 19. Juni, öffnet die Wiesnalm mit dem Weißbierkarussell auf dem Festplatz an der Alkorstraße übrigens ihre Pforten ein letztes Mal für heuer: Ab 20 Uhr findet dort die "Sommer Wiesn" statt. DJ "Wamsi" lädt zum "Ü30 Stadl" und die "Guten A-Band" versetzt die Besucher in Wasserburg ein letztes Mal zurück in die fünfte Jahreszeit. 

Polizei: "Sind zufrieden"

Richard Gottwald, stellvertretender Polizeichef der Inspektion Wasserburg, erklärt auf Nachfrage der Redaktion, dass die Bilanz zum Frühlingsfest 2019 aus polizeilicher Sicht "überwiegend positiv" ausfalle: "Wir sind mit dem Verlauf zufrieden. Es gab insgesamt in den elf Tagen fünf Körperverletzungsdelikte, von denen eine schwerer ausfiel und zwei nicht direkt am Festplatz stattfanden sondern am Kreisverkehr beim McDonald's. Den Rest der Einsätze bildeten eher kleinere Streitigkeiten - häufig mit Beziehungshintergrund. Auch die klassische Trunkenheitsfahrt im Verkehr und der Tatbestand der Beleidigung waren dabei."

mb 

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Öffnungszeiten

Auf dem Festplatz vom 6. bis zum 16. Juni 2019:

- Festplatz: 14 - 23 Uhr

- Kindertag (12. Juni): 14 - 18 Uhr ermäßigt

- Festzelt: 11 - 23 Uhr

- Schubertmesse (10. Juni): 10 - 23 Uhr

- Wiesn Alm: Werktag 14 - 2 Uhr, Feiertag 12 - 2.30 Uhr

- Fit & Fun Wies'n Party: 21 - 2 Uhr, Fr., Sa. und Pfingstsonntag 21 - 3 Uhr

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