Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hinter den Kulissen des Wasserburger Frühlingsfests

Blick in die Festküche: „Fühle mich langsam selbst wie ein Hendl“

Hendlgrill auf dem Wasserburger Frühlingsfest
+
Küchenchef Franz Eidner (rechts) und Julian Helfrich am Hendlgrill in der Festküche auf dem Wasserburger Frühlingsfest.

Es ist seit Jahrzehnten der Klassiker auf dem Volksfest: Das knusprige Wiesnhendl. wasserburg24.de hat sich an den Grill gewagt und dem Hendlbrater in der Festküche auf dem Wasserburge Frühlingsfest über die Schulter geschaut.

Wasserburg - „Wie es ist, wieder in einer Festküche auf einem Volksfest zu stehen?“ wiederholt Franz Eidner unsere Frage. „Wunderschön. Wir freuen uns, zum ersten Mal in Wasserburg sein zu dürfen“, betont der Küchenchef der Festküche Schmidt.

„Am Vatertag gingen die Hendl wie am Fließband raus“

Zwei Jahre Corona-Pandemie haben laut Eidner ihre Spuren bei den Leuten hinterlassen: „Die Besucher wollen wieder raus, essen, trinken und Spaß am Leben haben. Das ist einfach Bayern: Geselliges Beisammensitzen, diese Kultur ist tief verankert und die Leute holen das jetzt nach. In vollen Zelten mit Musi sitzen und Spaß haben - das ist Gold wert.“ Denn diese Atmosphäre sei mehr als abgegangen, das Gemeinschaftsgefühl ist Gott sei Dank wieder da.

Vom Auftakt weg bis zum ersten Festsonntag sei das Zelt durchgehend voll gewesen. „Am Vatertag gingen die Hendl wie am Fließband raus“, erinnert sich Eidner. Auch das Aboessen mittags werde gut angenommen von den Besuchern.

„Reines Hendlfest“ in Wasserburg

Und die Leute strömen auf den Festplatz in der Innnstadt: „Es ist viel los, es ist ein reines Hendlfest. Die Menschen haben die Wiesnhendl vermisst“, unterstreicht Eidner und betont, bereits auf die Hälfte der Zeit seien 2600 ganze Hendl von der Geflügelschlachterei Gross in Massing verbraten worden. „Insgesamt werden vermutlich um die 5000 Hendl bis zum Abzapfen am 6. Juni vertilgt werden.“

Ein Tier ist zur Schlachtung 30 bis 35 Tage alt und wiege laut Eidner circa 1200 Gramm ehe es zerlegt werde. „Beim Braten hat man ein wenig Verlust, knapp 500 Gramm halbes Hendl landen am Ende auf Teller.“

Knusprige Wiesnhendl frisch vom Hendlgrill richtet Julian Helfrich auf den Tellern an.

„Das Hendl“, versichert der Küchenchef mit einem Blick auf das sich drehende Geflügel im Grill, „ist und bleibt der Renner auf den Volksfesten. Das wird nie abgelöst.“

Julian Helfrich, der gerade am Grill steht und die Hendl nach 50 bis 60 Minuten Grillzeit in zwei Hälften teilt, nickt zustimmend und erklärt grinsend: „An Geruch und die Hitze bis 300 Grad gewöhnt man sich - ich fühle mich langsam selbst wie ein Hendl.“

Ein Wiesnhendl wird klassisch gewürzt mit Salz, Pfeffer und Paprika. Die Hendl drehen sich am Spieß in guter Gesellschaft mit Haxen, Braten und Ente. „Fertig ist das Hendl, wenn es nicht zu weich und nicht zu fest ist, außen knusprig und innen weich“, betont Eidner abschließend. „Das Fleisch soll sich schön locker vom Kochen lösen, dann ist es perfekt und schmeckt Jung und Alt.“


mb

Kommentare