Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Museumsleiter kündigt

+
30 Jahre sind genug, meint Heimathausleiter Ferdinand Steffan, zumal in den letzten Jahren der Frust wuchs.

Wasserburg - "Ich stehe für den Depotbau mit seiner Umlagerung und den anschließenden Umbau des Museums nicht mehr zur Verfügung. Betrachten Sie das bitte als Kündigung".

Mit dieser äußerung hatte Heimathaus-Chef Ferdinand Steffan das, was ihm während der vorangegangenen Führung durch das städtische Museum nicht durchgängig gewährt wurde: die Aufmerksamkeit der anwesenden Stadträte.

Gesundheitliche und Altersgründe führte Steffan (65) an, meinte auch, dass es nach 30 Jahren an der Zeit wäre, dass ein frischer Wind durchs Haus wehe und jüngere Kräfte übernähmen. Verhehlen wolle er aber auch nicht, so Steffan, dass er und sein Team durch "die geringe Wertschätzung", die diese Ehrenarbeit vonseiten der Stadträte und -verwaltung erfahre, schon frustriert seien.

Planung und Bau des Depots, die Verlagerung der unendlichen vielen Exponate des Heimathauses seien für einen ehrenamtlichen Museumsleiter nicht zu machen, er bitte die Stadträte deshalb, eine Planstelle für eine fachlich qualifizierte Museumsleitung zu schaffen, so Steffan. Für die übergangszeit und die Einarbeitung des Nachfolgers oder der Nachfolgerin stehe er, auch länger, zur Verfügung.

Er sei, auch aus eigener Erfahrung heraus, immer für kurze übergabezeiten, so Bürgermeister Michael Kölbl, da jede Führungskraft eine eigene Handschrift habe und diese auch zeigen können sollte. Steffan habe in drei Jahrzehnten viel getan und erreicht, dass sein Herzblut am Heimathaus hänge, merke man bei jeder äußerung.

Im übrigen sei zwar bekannt, dass Steffan in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel habe, noch nicht bekannt sei aber, wann denn der Umbau komme. Es könne sein, dass das erst gegen Ende der noch knapp fünf Jahre dauernden Vertragsdauer sei.

So lange aber, das sagte Steffan außerhalb der Stadtratsführung, werde er nicht mehr aktiv sein. Er habe ein festes Datum im Kopf. Welches, das wollte er nicht preisgeben.

syl

Kommentare