Die Welt zu Gast im Schletter-Biergarten

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Einen freundlichen Empfang gab es in Kirchdorf für die Gäste aus aller Welt...

Kirchdorf - Rund 2500 Gäste hatte die Firma Schletter zu ihrem dritten "Biergartenfest" eingeladen. Das wurde diesmal mit der Einweihung des Erweiterungsbaus gefeiert.

Das "nostalgische Volksfest" wurde von Ludwig Schletter mit dem Anzapfen eröffnet. Festwirt Bernd Furch band ihm die Schürze um, dann genügten drei kräftige Schläge und die Böllerabteilung der Feuerschützen unter Christian Fink schreckte die Anwesenden mit ihrem Salut auf.

"Es wird Tradition", so Ludwig Schletter, der dieses Biergartenfest vor allem als Branchentreff für Kunden sieht. So waren elf Busse zwischen der Messe in München und Haag unterwegs, um Gäste aus aller Welt zur außergewöhnlichen Volksfestnostalgie zu chauffieren. Die bunte Vielfalt der Nationen bewiesen die Betriebsführungen, die über Dolmetscher in Deutsch, Italienisch, Spanisch, Englisch, Tschechisch, Griechisch und Französisch angeboten wurden.

...für die Ludwig Schletter nach dem Bieranstich eine bayerische Bewirtung bereit hielt.

Vor der Firmenfassade hatte die Haager Firma Gruber die Holzbasis für den riesigen Biergarten geschaffen. Volksfestnostalgie pur boten Attraktionen wie "Hau den Lukas!", das kleine Riesenrad, ein historisches Bierkarussell, das man eigens aus Fulda angefahren hatte, ein Schießstand, die Lebkuchenherzen mit persönlichem Namenseintrag und frische Brezen. Als Lieferanten für das Fest waren nur örtliche Lebensmittelhersteller beauftragt worden.

Ein gefragter Mann war Festorganisator Tobias Hiebl, der jeder der 120 Bedienungen auf Anhieb die richtige Anweisung gab. Die Devise hieß "Wir teilen unseren Erfolg mit den Kunden". Das Miteinander bezog sich dabei nicht nur auf das Feiern. "Wichtig ist der Austausch", so Tobias Hiebl.

Einen bayerischen Anstrich verliehen dem "Biergarten" der Auftritt von vier Trachtenvereinen aus der Umgebung, die Blasmusik der Ramsauer und Kirchdorfer, Plattler, Kindertanzgruppen und Goaßlschnalzer. Im Empfangsatrium der Firmenzentrale herrschte entspannte Atmosphäre im Kaffeehausstil, wo sich die beleuchteten Girlanden in neun Meter Höhe wanden und Hilde Schwarzenbauer die selbst gemachten Torten anbot. Seinen ersten Einsatz fand der firmeneigene Eiswagen. Auf sieben mal sieben Meter spannten sich zwei Gemälde, die einen Wasserburger Biergarten zeigten.

Dazu gab es Blasmusik, aber auch modernere Klänge von zwei Bands.

In der Partyarena unterhielten zwei Bands, die Schletter-Band "Green Hornies", die sich die grüne Firmenfarbe in den Namen geschrieben hatte, und "Da Capo". Im Biergartenhimmel durfte sich der Gast beim Bestellen der Schmankerl fühlen, wobei die Auswahl nicht leicht fiel. Schon die Vorspeisen beinhalteten Preßsack- und Wurstbrettl und Salatbüfett. Die Attraktion der Hauptgänge bildeten die 1000 Portionen vom Ochsen am Spieß neben Steckerlfischen, Schweinshaxen und Rehragout mit Hauberlingen. Neu in die Nachspeisen hatte man heuer das Weißbier-Tiramisu aufgenommen.

So wurde es eine lange Nacht im Wechsel vom Biergarten über lampionbestückte Gänge, Kaffeeatrium zur Partyarena und zurück nach Haag oder über die Münchener Messe in die weite Welt, wo man nun auch schon den Schletter-Biergarten kennt.

xy/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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