Wetterexperte: "Es ist eine Schande!"

Rosenheim - Der Wetterexperte von Charivari, Kai Zorn, kritisiert die Schließung der Wendelstein-Wetterwarte. Für die Hagelflieger platzt damit eine mögliche Zusammenarbeit. *mit O-Tönen*

Bislang sei eine Zusammenarbeit direkt mit der Wetterwarte durch den Deutschen Wetterdienst gescheitert.

Georg Vogel von den Rosenheimer Hagelfliegern

O-Ton:

Charivari-Wetterexperte Kai Zorn:

O-Ton:

Die Daten zur Bekämpfung möglicher Unwetter werden von den Hagelfliegern durch das Konrad-System bezogen, so der Chef der Rosenheimer Hagelflieger Georg Vogel. Das beinhaltet hauptsächlich Radardaten. Zusätzlich beziehen die Rosenheimer Hagelflieger Daten von einem privaten Wetterbüro. Wie berichtet soll die Wendelstein-Wetterwarte im Herbst dieses Jahres geschlossen werden, womit eine Zusammenarbeit der Hagelflieger direkt mit der Wetterwarte endgültig vom Tisch sein wird.

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Laut dem Charivari-Wetterexperten Kai Zorn ist es eine Schande, dass die Wetterstation am Wendelstein geschlossen wird. Hier würden Menschen über die Schließung entscheiden, die nicht begreifen würden wie wichtig die Wetterwarten in den Bergen seien und im Zweifelsfall noch nie echte Berge gesehen hätten.

Wie berichtet nimmt der Bund Einsparmaßnahmen beim Deutschen Wetterdienst vor. Deshalb wird die Wendelstein-Wetterwarte im Herbst dieses Jahres geschlossen. Der Hauptsitz des Deutschen Wetterdienstes befindet sich in Offenbach.

Quelle: Radio Charivari

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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