WFV-Jubiläum: Geschicke der Stadt mitgestaltet

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Wasserburg-Gutscheine gab es für Bürgermeister Michael Kölbl (Mitte) und Landrat Josef Neiderhell (Zweiter von rechts) vom WFV-Vorsitzenden Thomas Schmeling, Vorstandsmitglied und Festorganisator Jörg Herwegh (von links) und dem stellvertretenden Vorsitzenden Christoph Klobeck (rechts). Da der Landrat oft und gerne in Wasserburg ist, sollte sich eine Gelegenheit zum Ausgeben finden.

Wasserburg - Förderung der Wirtschaftskraft und der Zentralität Wasserburgs hat sich der Wirtschaftsförderungsverband (WFV) auf die Fahnen geschrieben. "Gelungen" attestierten bei der 25-Jahr-Feier auch Landrat und Bürgermeister.

Mitten in der Altstadt, im nach drei Seiten offenen Zelt, feierte der WFV jetzt sein 25-jähriges Bestehen. 170 Mitglieder habe der WFV zurzeit, 200 sollen es werden "und das schaffen wir auch", so der WFV-Vorsitzende Thomas Schmeling.

"Wasserburg soll leben, belebt sein, Anziehungspunkt sein", fasste der Vorsitzende die Ziele des WFV zusammen. Das könne man natürlich nicht allein erreichen, sondern nur in Zusammenarbeit mit der Stadt - Politik und Verwaltung - und die funktioniere gut, so Schmeling, "wir ziehen schließlich an einem Strang."

Schmeling erinnerte an diverse Projekte und Veranstaltungen, die der WFV während der vergangenen 25 Jahre ins Leben rief, zum Teil später in andere Hände abgab - wie Präsenta oder "Wasserburg leuchtet" - zum Teil aber auch über die Jahre ausbaute - wie Christkindlmarkt und Frühlingsfest. Und immer wieder kommen Aktionen hinzu, in jüngster Zeit beispielsweise die Wasserburg-Gutscheine und die musikalischen Samstage, demnächst mit "Cosi fan tutte" die erste Opernaufführung, eine Benefizveranstaltung für das Bündnis für Familien. Und er habe die Hoffnung, dass die schon seit langem immer wieder diskutierte Stadtmesse doch noch komme, so Schmeling.

Dass der WFV die Geschicke der Stadt hervorragend begleitet habe, stellte Landrat Josef Neiderhell fest. Nicht nur das kostenlose Parken habe sich bis in seinem Heimatort Raubling herumgesprochen, sondern auch, dass Wasserburg eine äußerst lebendige Stadt sei. Und wenn der Masterplan für den Landkreis ein weiteres edles Hotel vorsehe, dann sei es es keine Frage, wo, "da ist Wasserburg ganz klar an Platz eins", so der Landrat. Das habe der WFV mitgeschaffen, "da können Sie stolz drauf sein", so der bekennende Wasserburg-Fan Neiderhell.

"Wenn"s beim WFV mal keine Turbulenzen gibt, dann ist nichts los", stellte Bürgermeister Michael Kölbl zur Erheiterung aller fest. Dass er die zum Teil schon sehr verschiedenen Interessen der WFV-Mitglieder vom Vorstand bei den regelmäßigen Treffen gebündelt bekomme, erleichtere ihn sehr, gestand der Bürgermeister schmunzelnd, "dann muss ich mich nur mit einigen, nicht mit allen 170 auseinander setzen." Die Gesprächskultur mit dem WFV empfinde er als ausgesprochen gut.

Kölbl erinnerte an die erste gemeinsame Werbefigur, den "Wassilo", und die Weiterentwicklung hin zu den heutigen Werbespots mit Kabarettist Michael Altinger. Die hat die Stadt mitfinanziert, schießt dem WFV jedes Jahr 15000 Euro zur Werbung dazu. Mit der Auflage, dass dafür auch Nicht-WFV-Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Nationenfest, vom WFV beworben werden.

Ein "Geburtstagsgeschenk" hatte Kölbl auch dabei: Das Stadtarchiv hat eine Dokumentation der kompletten WFV-Geschichte erstellt, diese überreichte Kölbl dem Vorsitzenden in gebundener Form.

Für Heiterkeit sorgte schließlich Vorstandsmitglied Jörg Herwegh mit Partnerin Kirsten Lossin. Die beiden präsentierten einen kabarettistischen Rück- und Ausblick. Der in einem "tollen neuen Werbespruch" für den WFV gipfelte: "Nur die dumme Liese geht auf die grüne Wiese".

syl/Wasserburger Nachrichten

Quelle: rosenheim24.de

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