Peter Fichter bedauert Fletzinger-Ende

50 Hotelangestellte verlieren Arbeitsplatz

Wasserburg - Für rund 50 Mitarbeiter des Hotels Fletzinger wird Weihnachten heuer wohl nicht schön: Durch die Schließung werden sie entlassen.

Für rund 50 Mitarbeiter des Hotels Fletzinger, davon 20 Festangestellte, wird Weihnachten dieses Weihnachten vielleichtl nicht so schön: Mit dem Betrieb der Gastronomie beziehungsweise des Hotels endet ihre Beschäftigung.

Das Großprojekt rund um die ehemaligen Stechl-Immobilien hat wie berichtet die Schließung des "Fletzinger" zur Folge. Ebenso geht es fünf Beschäftigten der Markthallen-Küche.

"Momentan geht es für mich nur darum, für die Frauen neue Arbeitsplätze zu finden", so deren Betreiber Andreas Aß. Und auch Peter Fichter vom Fletzinger versichert, dass dies für ihn die größte Sorge sei - vor allem bei einigen Mitarbeitern, die schon etwas älter seien.

Dass aufgrund der neuen Besitzverhältnisse und Pläne für das gesamte Areal sein Pachtvertrag fünf Jahre vor dem regulären Auslaufen - und einer Option auf weitere fünf Jahre - beendet wird, sei überhaupt "sehr bedauerlich", so Fichter. Fünf Jahre lang hat er das Hotel Fletzinger betrieben und es dabei nach zwei Insolvenzen zuvor "durchaus nach vorne gebracht", wie er überzeugt ist. Nun schließt das Hotel Ende Februar, die Gastronomie bereits zum Jahresende.

Über die Details der Verhandlungen mit dem bisherigen Besitzer Clemens Stechl und dem neuen Projektträger KSS will sich Fichter nicht äußern. Entscheidend ist aber aus seiner Sicht, dass tatsächlich wieder ein Hotel entsteht. "Ich gehe davon aus, dass der Stadtrat, der ja regelmäßig Entwicklungen durchaus kritisch begleitet hat, auch dieses Projekt engagiert mitgestaltet, so dass ein für Wasserburg positives Ergebnis gesichert ist."

Dass mit den neuen Plänen der bisherige Biergarten Vergangenheit ist, dafür hat Peter Fichter durchaus Verständnis. "Diese Fläche in der Altstadt ist zu wertvoll, um sie für 15 Tage Biergartenbetrieb im Jahr zu reservieren", so Fichter. "Alles andere ist Wunschdenken."

Andreas Aß erklärt, sich nach intensiven Verhandlungen mit KSS über eine Ablösung des ebenfalls noch länger laufenden Pachtvertrages geeinigt zu haben.

koe

Quelle: rosenheim24.de

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