Sie leuchtet wieder!

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Das Logo von "Wasserburg leuchtet" ist das Gesicht, das dieses Jahr ein bewegtes Gesicht und eine Stimme bekommt.

Wasserburg - Einige Stunden eintauchen in eine besondere Atmosphäre mit Lichtkunst, Musik, guten Essen und Trinken - das ist "Wasserburg leuchtet". Was diesmal neu dabei ist:  

Einige Stunden eintauchen in eine besondere Atmosphäre mit Lichtkunst, die die Altstadt einen Abend lang verwandelt, dazu Musik, Essen und Trinken, das ist "Wasserburg leuchtet", am 14. September zum zehnten Mal. Die Idee für das Fest hatten vor zehn Jahren Urs Hasler und Moritz Hasselt. Neues gab es immer wieder, heuer das Fassadenmapping.

So leuchtete Wasserburg 2011:

Wasserburg leuchtet - Teil 1

Wasserburg leuchtet - Teil 4

Beim ersten "Wasserburg leuchtet" kamen ungefähr 3000 bis 4000 Leute, wieviel es waren, weiß niemand genau, denn der Festbesuch war die ersten beide Male kostenlos. Damals waren die beiden Initiatoren Vorsitzender beziehungsweise Beiratsmitglied im Wasserburger Wirtschaftsförderungsverband. Als dieser das Fest nicht mehr wollte, gründeten Urs Hasler und Moritz Hasselt den Verein "Wasserburg leuchtet", damit es weitergeht. Und das tat es und das ziemlich erfolgreich. Letztes Jahr kamen ungefähr 10 000 Besucher "und 'Wasserburg leuchtet' ist ein Unternehmen geworden", sagt Urs Hasler. Von einem Aufwand von rund 50000 Euro vor allem für die Technik mit den Hochleistungsprojektionen an diesem einen Abend gehen er und Moritz Hasselt aus. Größtes Risiko: das Wetter, das bis jetzt immer mitspielte, kalt war es manchmal, aber bis auf einen Schauer trocken. Verdienen tut niemand bei diesem Event, das sei, so die beiden auch nicht beabsichtigt. Bleibt etwas über, werde das an viele Beteiligte verteilt.

10.000 Besucher erwartet

Routine gibt es für die beiden Organisatoren auch beim zehnten Mal nicht. "Das ist immer spannend bis zum Schluss. Wir haben sechs Stunden Zeit und dann muss alles funktionieren, das Licht, der Sound, die Kunst darf die Gastrobetriebe nicht stören und umgekehrt", sagt Moritz Hasselt.

Mit rund 10 000 Besuchern rechnen die beiden auch dieses Jahr, eine Dimension die nicht zuletzt nach dem Unglück bei der Love Parade in Duisburg den Sicherheitsaspekt in den Vordergrund schiebt. Beim Gespräch am runden Tisch mit Stadt, Polizei und anderen Beteiligten habe man gesehen, dass man beim Sicherheitskonzept schon sehr früh sehr viele Aufgaben erfüllt habe, so die Organisatoren. Eine Security ist da, die 24 Helfer vom BRK helfen, Feuerwehrleute sind dabei, die Stände sind kleiner geworden und Hunde und Fahrräder sind dieses Jahr im Bereich des Festes zwischen Hofstatt, Salzsenderzeile, Ledererzeile, Färbergasse und erstmals einem Stück der Schustergasse zwischen Färber- und Herrengasse nicht erlaubt. Ausnahme natürlich Altstadtbewohner, die nach Hause wollen.

Für den Bereich der Hofstatt etwas Neues entwickelt hat der Künstler Gerhard Höberth, das Fassadenmapping, eine neue Form der Computerkunst, die die Fassade verändert und nicht die Leinwand. "Wahnsinnig aufwändig, aber super", freuen sich die Veranstalter. Von Nicola Altinger und Annette Rosin sind neue handgemalte Bilder zu sehen, aber zum Jubiläum auch die Besten aus den vergangenen Jahren. B.Fuse mixt in der Hofstatt wieder seinen elektronischen Sound und Laserbeams werden Platz wieder mit Strahlen und Tunneln überdachen.

In der Salzsenderzeile werden unter anderem die beiden Magnolien mit Schwarzlicht reflektierenden Effekten überraschen, in der Ledererzeile sprayen Graffiti-Künstler ihre Kunst auf eine bereitgestellte Wand und ist die Projektion der Videokünstlerin Evi Wackerle zu sehen, in der Herrengasse ist ein Auto ihre Projektionsleinwand, ein anderes Auto bemalt Carolin Niedermaier im Laufe des Abends.

In der Färbergasse gibt es ab 20 Uhr alle 20 Minuten eine Lasershow, wobei die Laserbeams aus beiden Richtungen kommen. Und in der Schustergassse werden Realschüler und Gymnasiasten erstmals ihre Lichtobjekte vorstellen, Kunst, die sie sich selber ausgedacht hatten und mit Hilfe ihre Kunstlehrer beziehungsweise Urs Hasler umgesetzt habe. #

vo/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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