Zieht die "dicke Berta" nach Wasserburg?

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Noch steht die Kanone in Albaching, ab 3. März vielleicht auf dem Platz vor der Sparkasse in der Stadt.

Wasserburg - Noch steht die 4,5 Tonnen schwere "dicke Berta" in Albaching, doch bald schon könnte sie umziehen. Auf den Platz vor die Sparkasse - mit Zielrichtung Rathaus!

Für eine befristete Baugenehmigung für die "dicke Berta" sprach sich der Bauausschuss in der jüngsten Sitzung vergangene Woche aus. Noch steht das 4,5 Tonnen schwere, 4,5 Meter lange Wahrzeichen und Werbeträger des "Wallensteinfestivals" in Albaching.

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Von 1. bis 3. März beim Wintercamp machen sich 250 Teilnehmer in Kleidern und Schuhwerk wie vor 400 Jahren zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges auf den Weg nach Wasserburg, auch die größte Kanone in Bayern wird mitgezogen, alleine mit Pferdekraft, wo sie dann als Symbol für das Wallenstein-Sommerspektakel aufgestellt werden soll. Für den geplanten Platz an den Innleiten auf Wasserburger Gebiet lag im Bauausschuss der Antrag vor mit exakten Plänen für Aufbau, Abbau oder etwa zu Sicherheitsaspekten, dass die Stadtbaumeisterin meinte, "die haben sich echt viele Gedanken gemacht".

Möglicherweise umsonst. Es könnte sein, dass die "dicke Berta" einen ganz anderen Platz bekommt, wo sie wesentlich mehr Beachtungen finden würde, nämlich unten in der Stadt, vor der Sparkasse in der Rosenheimer Straße.

Archiv-Fotos: Wallenstein-Festival mit der Kanone

Wallenstein-Festival in Albaching

"Was wollt ihr denn mit der Kanone da droben", hatte Sparkassendirektor Richard Steinbichler Spielleiter Christian Huber Ende letzter Woche gefragt und bot den Platz vor der Bank an. Und nun bekommt die Stadt aller Voraussicht nach einen weiteren Antrag für die Aufstellung der "dicken Berta", denn alle Wallenstein-Beteiligten hätten schon immer lieber einen Platz in der Stadt gehabt, aber keinen gefunden und sind ganz begeistert, dass das doch klappen könnte.

Diese Woche soll der neue Standort, der für die Zeit des Festivals verändert werden müsste, ausgemessen, sollen technische und sicherheitstechische Probleme untersucht werden. "Am Platz an der am stärksten frequentieren Stelle in Wasserburg mit Zielrichtung Brucktor und Rathaus findet die Kanone doch eine ganz andere Beachtung und wir natürlich auch", lacht der Chef der Sparkasse, größter Sponsor des Festivals.

Christian Huber geht davon aus, dass der Standort Innleiten gestorben ist. Anstelle der "dicken Berta" solldort ersatzweise zwei Skulpturen aufgestellt werden. Dazu sollen zwei der vier Fahnenschwinger, die für das Bürgerspiel 2009 an den Straßen warben, massiv vergrößert und passend für Wallenstein verändert werden.

vo/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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