Die Hochwasser-Lage von 12 bis 19 Uhr

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Ministerpräsident Seehofer macht sich in Rosenheim und Kolbermoor ein Bild über die Hochwasserlage.
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+++ NEU: Die aktuelle Lage in Rosenheim +++ NEU: Die aktuelle Lage im Landkreis Mühldorf +++ Neu: Die aktuelle Lage im BGL +++ Neu: Die aktuelle Lage auf der A8 +++ Neu: Die aktuelle Lage am Chiemsee +++ Diese Schulen bleiben morgen geschlossen +++

Die bisherige Chronik zum Nachlesen:

Der Sonntag von 7 bis 13 Uhr

Der Sonntag von 13 bis 18 Uhr

Der Sonntag von 18 bis 23 Uhr

Der Montag von 7 bis 12 Uhr

Überregional/Alle Gebiete:

16.41 Uhr - Die aktuelle Lage auf der A8

Service:

Hochwasserbedingt musste am Sonntag die vielbefahrene Autobahn A 8 Höhe Grabenstätt in beiden Richtungen total gesperrt werden. Vorsichtigen Schätzungen zu Folge, ist mit einer Freigabe der Autobahn nicht vor Donnerstag zu rechnen. Die Umleitungsstrecken sind überlastet. Autofahrer werden gebeten großräumig zu umfahren.

Hochwasser auf Autobahn A8 bei Grabenstätt

Über die Fahrbahnen fließendes Wasser macht die Autobahn auf Höhe der Anschlussstelle Grabenstätt immer noch unpassierbar. Der Verkehr in Richtung Salzburg wird an der Anschlussstelle Bernau ausgeleitet und über Umleitungsstrecken an der Sperrung vorbeigeführt. Richtung München befindet sich die Ausleitung für Lkw an der Landesgrenze bei der Anschlussstelle Piding und für Pkw an der Anschlussstelle Siegsdorf.

Die Umleitungsstrecken sind sehr stark belastet und es kommt immer wieder zu Stauungen. Eine Begutachtung der Situation vor Ort durch die Autobahnmeisterei Siegsdorf hat ergeben, dass die Sperrung wohl noch bis Donnerstag aufrecht erhalten werden muss. Ursächlich hierfür sind neben der noch bestehenden Überflutung auch befürchtete umfangreiche Beschädigungen am Straßenkörper. Geplant ist, dass unmittelbar nach Abfluss des Wassers Schäden begutachtet und die nötigen Reparaturmaßnahmen unverzüglich veranlasst werden

13.53 Uhr - Ministerpräsident im Katastrophen-Gebiet

Ministerpräsident Seehofer und Minister Zeil sind in der Region, um sich ein Bild von der Hochwasserlage zu machen.

Ministerpräsident Seehofer im Katastrophengebiet bei Rosenheim

13.45 Uhr - Umweltminister sagt schnelle Hilfe zu

Umweltminister Dr. Marcel Huber hat sich am Sonntag und Montag gleich zweimal über die Situation vor Ort informiert. Nach seinem Besuch am Montag kündigte er in Kolbermoor an: „Wir werden jetzt Schritt für Schritt vorgehen: Erst müssen wir die Krise überwinden, dann räumen wir auf und dann kümmern wir uns um die Schäden. Wer existenziell in Not gerät, erhält Hilfe.“ Laut Huber wird der Freistaat bereits heute über Sofortmaßnahmen und Hilfsprogramme beraten.

12.20 Uhr - Wetterdienst hebt Unwetterwarnung auf:

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Mittag die seit Samstag für die Region bestehenden Unwetterwarnungen (Starkregen) komplett aufgehoben.

Stadt und Landkreis Rosenheim:

19.09 Uhr - Die aktuelle Lage in Rosenheim

Der Pegelstand der Mangfall in Rosenheim ist inzwischen von seinem Scheitelpunkt bei 4,94 m auf rd. 4 m gesunken. Auch am Frühindikator-Standort Feldolling sind die Pegelstände von 3,23 m in der Spitze auf rd. 2,20 m zurückgegangen. Der überspülte Deich am Auerbach in Oberwöhr zeigt nach Inaugenscheinnahme vor Ort keine sichtbaren Schäden. In Aisingerwies und Oberwöhr funktionieren die Pumpwerke über eine Versorgung mit Notstromaggregaten wieder. „Damit scheint zum jetzigen Zeitpunkt eine vorsichtig optimistische Einschätzung der weiteren Entwicklung der Hochwasserlage möglich. Aber ein bis zwei Tage wird die kritische Situation sicher noch anhalten. Solange bleiben auch die innerstädtischen Parkhäuser frei benutzbar“, so Stadtbrandrat Hans Meyrl.

Die Trinkwasserversorgung ist nach Mitteilung der Stadtwerke Rosenheim im gesamten Stadtgebiet in einwandfreier Qualität gewährleistet. Die Stromversorgung funktioniert in allen nicht unmittelbar von Überschwemmungen betroffenen Gebieten reibungslos. In der Schwaig konnten einzelne Kunden bereits wieder ans Netz genommen werden. In der Aisingerwies dürften die ersten in Kürze ans Netz gehen.Für die Wiederinbetriebnahme der Stromversorgung ist der Zugang zu den jeweiligen Hausanlagen für die Stadtwerke dringend notwendig. Die Werke bitten die einzelnen Hausbesitzer, ihnen Zugang zu den jeweiligen Anlagen zu ermöglichen. Der Termin für den Wiederanschluss des gesamten Quartiers an das städtische Stromnetz hängt vom Rückgang des Wassers ab.

Auch die ersten Maßnahmen zur Straßenreinigung haben in der Aisingerwies und in der Schwaig bereits begonnen.

Die Zugverbindungen in Richtung München funktionieren wieder. Für diese Strecke ist Rosenheim aber Sackbahnhof, d.h. eine Weiterfahrt in Richtung Salzburg oder Kufstein ist nicht möglich. Auf der Strecke nach Holzkirchen prüft die DB derzeit, ob der Fahrweg Schäden aufweist. „Ein wichtiger Lichtblick ist es, dass die Eisenbahnüberführung an der Kufsteiner Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte“, so Meyrl.

Aufgrund des Hochwassers wurden in der Gabor-Halle und den Turnhallen in Fürstätt und Aising Notunterkünfte eingerichtet. Während die Gabor-Halle voraussichtlich ab Donnerstag, den 6. Juni wieder für den Sportbetrieb zur Verfügung steht, bleiben die Hallen in Fürstätt und Aising bis einschließlich Freitag, 7. Juni gesperrt. Die davon betroffenen Schulen und Vereine werden vom Schul- und Sportamt der Stadt direkt informiert. Derzeit sind noch rd. 70 Personen in den Notunterkünften untergebracht. „Ziel ist es, diesen Menschen so schnell wie möglich, aber auch mit der gebotenen Sicherheit die Rückkehr in ihre Häuser und Wohnungen zu ermöglichen“, so Meyrl.

Ab Dienstag, 4. Juni läuft der reguläre Schulbetrieb wieder an. Ausnahmen sind die Volkschule Fürstätt, die Grund- und Mittelschule Aising, die Grundschule Pang, das Sonderpädagogische Förderzentrum, die Philipp-Neri-Schule (HPZ) und die Astrid-Lindgren-Grundschule sowie die Waldorfschule. Diese sieben Einrichtungen bleiben auch morgen noch geschlossen. Die Betreuung in den städtischen Kinderkrippen und Kindergärten ist ab morgen ebenfalls wieder gesichert. Ob private Einrichtungen öffnen oder geschlossen bleiben, entscheiden die Träger selbst. Informationen dazu sind direkt bei den Trägern erhältlich.

Wertvolle Hilfe haben die Soldaten der Bundeswehr geleistet. 57 Soldaten aus zwei Zügen der Mittenwalder Gebirgsjäger waren im Zementmischwerk in Högling im Einsatz und haben rd. 4.500 Sandsäcke gefüllt. Inzwischen sind die Soldaten im THW-Areal in Heufeld in Verfügungsbereitschaft.

18.52 - Inn-Pegel fällt in Wasserburg

Das Hochwasser des Inns hat sich in Wasserburg bis zum Nachmittag stabilisiert. Nachdem noch in der vergangenen Nacht ein Pegel von knapp 6,20 Meter herrschte, ist bis zum heutigen Zeitpunkt der Pegel weit nach unten gefallen.

Das Hochwasser in Wasserburg 

18.22 Uhr - Weitere Schulen und Einrichtungen bleiben geschlossen

  • Pauline-Thoma-Mittelschule in Kolbermoor
  • Privates Förderzentrum Aschau, Schwerpunkt körperlich und motorische Entwicklung

17.49 Uhr - Rosenheim: In der Aisingerwies gibt es wieder Strom

16.06 Uhr - Rosenheim: Stadtarchiv geschlossen

Das Stadtarchiv ist wegen Aufräumarbeiten – bedingt durch Hochwasserereignis – voraussichtlich 3 bis 4 Wochen geschlossen. Archivalische Anfragen bitte schriftlich an das Archiv. Die Bearbeitungszeit wird dann einige Wochen in Anspruch nehmen.

fotos

14.42 Uhr - Vorlesungen finden statt

Nach hochwasserbedingtem Vorlesungsausfall am heutigen Montag finden die Vorlesungen an der Hochschule Rosenheim am Dienstag, 4. Juni wieder regulär statt.

14.23 Uhr - Krones bleibt am Dienstag in Rosenheim zu

Das Krones Werk in Rosenheim bleibt auf Grund der akuten Hochwasserlage bis einschließlich morgen, 4. Juni, geschlossen. Der Betrieb wird voraussichtlich am Mittwoch wieder aufgenommen. Das Werk in Raubling, Technikum und Halle 8 nehmen am Dienstag, 4. Juni, den Betrieb wieder auf.

14.19 Uhr - Diese Schulen bleiben morgen geschlossen:

In den meisten Schulen in Stadt und Landkreis Rosenheim findet morgen am Dienstag wieder normaler Unterricht statt. Wegen des Katastrophenfalls können oder müssen die Schülerinnen und Schüler von elf Schulen zu Hause bleiben.

Dies sind im Landkreis die:

  • Grundschule Aschau
  • Grundschule Frasdorf
  • Mangfallschule Kolbermoor
  • Adolf-Rasp-Schule Kolbermoor
  • Grund- und Mittelschule Neubeuern
  • Pauline-Thoma-Mittelschule in Kolbermoor
  • Privates Förderzentrum Aschau, Schwerpunkt körperlich und motorische Entwicklung

Und in der Stadt Rosenheim die:

  • Grund- und Mittelschule Aising
  • Grund- und Mittelschule Fürstätt
  • Astrid-Lindgren-Grundschule
  • Grundschule Pang
  • Förderzentrum Rosenheim

In der Grundschule in Pang werden die Kinder betreut, auch wenn kein Unterricht stattfindet.

13.41 Uhr - Spatenstich Ortsumfahrung Vogtareuth verschoben

Aufgrund der derzeit sehr kritischen Lage im Landkreis Rosenheim wird der für den am 5. Juni um 18 Uhr geplanten Spatenstich für die Ortsumfahrung Vogtareuth abgesagt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

13.29 Uhr - Keine Straßenbauarbeiten in Prien 

Aufgrund der hochwasserbedingten Sperrung der A8 bis voraussichtlich Donnerstag werden im Bereich der Umleitungsstrecken von Prien bis zur Aufhebung der Sperrung keine Arbeiten im Straßenbereich durchgeführt.

13.10 Uhr - Bald wieder Strom in allen Stadtteilen?

Im Moment gibt es in Teilen der Aisingerwies, in der Schwaig und in Oberwöhr noch Probleme mit der Stromversorgung. Zum Teil sind auch Gebiete betroffen, die nicht akut von Hochwasser bedroht sind, aber im Verteilerring liegen. Laut Aussage der Stadtwerke kann bei einer Entspannung der Lage heute Nachmittag der Strom in der Aisingerwies wieder zugeschaltet werden. Vor kurzen wurden bereits die Gebiete Brucklach und Hohenofen wieder dem Veteilernetz zugeschaltet.

12.48 Uhr - Vorlesungen an Hochschule entfallen

An der Hochschule Rosenheim entfallen auf Grund des Hochwassers rund um Rosenheim am heutigen Montag, 3. Juni 2013, die Vorlesungen. Der heute von 17 bis 20 Uhr geplante Studieninfoabend wurde ebenfalls abgesagt.

12.42 Uhr - Ein Lichtblick in Kolbermoor

Der Deich in Kolbermoor ist nicht gebrochen! Entsprechende Medienberichte entsprechen nicht der Wahrheit. Ganz im Gegenteil, die aktuelle Lageinformation ist sogar ausgesprochen positiv. In der jüngsten Lagebesprechung in der Führungsgruppe Katastrophenschutz hieß es: Wenn sich die Lage nicht verschärft, ist der Deich nicht mehr akut gefährdet.

Wie berichtet, läuft seit heute Vormittag kein Wasser mehr über den Damm, zudem tritt kein Sickerwasser mehr aus. Auch die zweite Deichlinie, die gestern am späten Abend errichtet wurde, steht.

Viel zu tun gibt es für die Einsatzkräfte im Moment noch in Aschau im Chiemgau. Rund ein Dutzend Feuerwehren sind im Einsatz um überflutete Keller leer zu pumpen. Aufgrund der gesättigten Böden lief das Oberflächenwasser aus den umliegenden Hängen in die Gemeinde. Das Schulgebäude ist derzeit nicht mehr benutzbar. Das Untergeschoß im Seniorenheim Priental wurde vom Wasser befreit, gleiches gilt für den Kindergarten. Da in vier Kellern Öl auslief, ist eine Spezialfirma vor Ort. Rund 90 Einsatzstellen haben die Feuerwehren noch abzuarbeiten, 65 sind bereits erledigt.

Hochwasser Bilder aus Rosenheim - Schwaig 

11.45 Uhr - Evakuierungen in der Schwaig

Aktuell haben die Rettungskräfte Evakuierungsmaßnahmen an der Mangfall eingeleitet. Die Wasserwacht setzt nun Boote ein, um Personen in Sicherheit zu bringen. Entgegen der Meldungen, in der Schwaig sei ein Damm gebrochen, teilte die Stadt Rosenheim nun mit, dass das nicht der Fall sei. Auch Gerüchte, die Innenstadt sei wieder gesperrt worden, stimmen nicht.

Fotos Mangfall Hochwasser Kolbermoor vom 3.6.

Landkreise Mühldorf und Altötting:

18.58 Uhr - Hochwasserlage hat sich in Jettenbach stabilisiert

Die Hochwasserlage des Inns hat sich auch in Jettenbach enorm stabilisiert. Nachdem am Montagmorgen das Wasser drei Häuser im Dorf fest im Griff hatte, fiel der Wasserpegel bis zum Nachmittag weit nach unten. Das Wasser ist nun wieder tief bis in das Flussbett abgerückt, doch das böse Erwachen für die Hausbesitzer ist nun dennoch da. Die riesigen Massen des Wassers und die massive Strömung hinterließen nicht nur viele Gegenstände und Treibholz, sondern vor allem riesige Massen an feinem Sand. Die sonst grünen Gärten gleichen derzeit einem sandigen Strandparadies. Ein Bagger verschafft der Lage derzeit noch immer Abhilfe, ebenso sind Pumpen im Einsatz, um die Keller und Zimmer leer zu pumpen.

18.33 Uhr - Lagebericht der DLRG

Nach tagelangen Regenfällen und steigenden Pegelständen an den Gewässern im Landkreis Mühldorf a. Inn zeigt sich nun eine Entspannung der Hochwasserlage. Die Pegel hatten in der Nacht auf Montag ihren Scheitelpunkt erreicht und sind momentan wieder rückläufig. Aufgrund der Entspannung der Hochwasserlage von Inn, Isen und Rott hat der Landkreis Mühldorf a. Inn heute, 3. Juni, um 9.30 Uhr den Katastrophenalarm aufgehoben.

Im Einsatz waren bisher laut Auskunft des Landratsamtes Mühldorf rund 700 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, des Technische Hilfswerks (THW), der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und der Führungsgruppe Katastrophenschutz. Es kamen im Landkreis, insbesondere in Aschau, Waldkraiburg, Neumarkt-Sankt Veit, Mühldorf und Kraiburg, mehr als 35.000 Sandsäcke zum Einsatz. Auch viele Helfer des DLRG KV Mühldorf a. Inn unterstützen die Helfer von THW und Feuerwehren beim Füllen der Sandsäcke.

In den nächsten Tagen wird bei den Aufräumarbeiten das ganze Ausmaß der Hochwasserschäden deutlich werden.

Landrat Georg Huber bedankt sich bei allen Einsatzkräften im Landkreis Mühldorf a. Inn, die unermüdlich auch die ganze Nacht hindurch gearbeitet haben und so Schlimmeres verhindern konnten. „Die Zusammenarbeit war vorbildlich,“ so Landrat Georg Huber. „Alle Helfer waren rund um die Uhr im Einsatz und zeigten unbegrenzte Leistungsbereitschaft zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Mühldorf a. Inn. Ich bedanke mich für die intensive sachliche und fachliche Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte.“

Auf Grund der Hochwasserlage im Landkreis Mühldorf ist der THW Ortsverband Mühldorf seit den frühen Morgenstunden am Sonntag im Einsatz. Am ersten Einsatztag waren rund 60 Einsatzkräfte von THW und DLRG Mühldorf unter Führung des THW Mühldorf aktiv. Zur Bekämpfung der steigenden Pegel wurden durch die ehrenamtlichen Helfer tausende Sandsäcke gefüllt und im Landkreis Mühldorf verteilt. Auch zahlreiche Pumparbeiten wurden durchgeführt. Weiterhin kontrollierten Einheiten regelmäßig die Hochwasserlage rund um wichtige Industriegebäude. Am Montag gegen 1:15 Uhr, waren alle aktuellen Einsatzaufträge abgeschlossen, die Helfer in Ruhe versetzt. Am zweiten Tag wurden die Einsatzarbeiten, trotz sinkender Pegel am Inn fortgesetzt. Vollgelaufene Keller und erste Aufräumarbeiten bestimmten das Bild. Derzeit ist nicht abzusehen ob und in welchem Umfang die Mühldorfer Helfer in überörtliche Aufgaben eingebunden werden.

13.39 Uhr - Burghausen: Feuerwehr weiter im Einsatz

In Burghausen sind aktuell immer noch Kräfte der Feuerwehr und der Wasserwacht im Einsatz. Unter anderem mussten die Kräfte auch an einem Kindergarten ran, der bereits am Sonntag komplett ausgeräumt wurde.

12.56 Uhr - Landkreis Mühldorf: Katastrophenfall aufgehoben

Aufgrund der Entspannung der Hochwasserlage von Inn, Isen und Rott hat der Landkreis Mühldorf a. Inn heute, 3. Juni, um 9.30 Uhr den Katastrophenalarm aufgehoben, der seit Sonntag, 2. Juni, 13.27 Uhr, bestand.

Das LKW-Fahrverbot konnte um 8.30 Uhr aufgehoben werden.

Die Kläranlagen in Neumarkt-Sankt Veit läuft seit 8.30 Uhr wieder. Die Kläranlage in  Mühldorf a. Inn bleibt weiterhin abgeschaltet. Wann diese wieder in Betrieb genommen wird, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden.

Hochwasser-Bilder aus Burghausen

Landrat Georg Huber bedankt sich bei allen Einsatzkräften im Landkreis Mühldorf a. Inn, die unermüdlich auch die ganze Nacht hindurch gearbeitet haben und so Schlimmeres verhindern konnten. Insgesamt waren rund 700 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, des Technische Hilfswerks (THW), des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und der Führungsgruppe Katastrophenschutz im Einsatz. Bisher kamen im Landkreis, insbesondere in Aschau, Waldkraiburg, Neumarkt-Sankt Veit, Mühldorf und Kraiburg, rund 34.000 Sandsäcke zum Einsatz.

Hochwasser-Bilder aus Burghausen (2)

„Die Zusammenarbeit war vorbildlich,“ so Landrat Georg Huber. „Alle Helfer waren rund um die Uhr im Einsatz und zeigten unbegrenzte Leistungsbereitschaft zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Mühldorf a. Inn. Ich bedanke mich für die intensive sachliche und fachliche Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte.“

Stadt und Landkreis Traunstein:

19.02 Uhr - Die aktuelle Lage im Landkreis Traunstein

nach der Lagebesprechung um 16.30 Uhr stellt sich die Hochwassersituation im Landkreis Traunstein wie folgt dar:

Der einzige kritische Punkt im Landkreis Traunstein ist noch die Alz im Ortsbereich von Truchtlaching. Am Pegel Seebruck wurde am Nachmittag die Meldestufe 4 erreicht. Seit ca. 2 Stunden bleibt dieser Stand jedoch konstant. In Truchtlaching wurden die größtmöglichen Vorsorgemaßnahmen gegen eine Überflutung des Orts getroffen.

Der Katastrophenfall wird so lange aufrecht erhalten, bis auch für Truchtlaching keine Schäden befürchtet werden müssen.

Im weiteren Verlauf der Alz ist besonders für Trostberg und Altenmarkt keine Überschwemmungsgefahr zu befürchten. Auch sonst hat sich die Lage im Landkreis Traunstein weiter entspannt.

In einer ersten groben Bilanz stellte Landrat Hermann Steinmaßl fest, dass sich die größten Schäden im Landkreis Traunstein auf überschwemmte Keller und landwirtschaftliche Flächen konzentrieren. „Ich bin überglücklich, dass bei uns im Vergleich zu anderen Landkreisen und Regionen alles relativ glimpflich abgelaufen ist – und vor allem, dass es bei uns keine Schwerverletzten oder sogar Todesopfer gegeben hat“, so Steinmaßl. Er hob gleichzeitig den großen Nutzen der Hochwasserschutz-Baumaßnahmen in den letzten Jahren hervor und dankte gleichzeitig noch einmal den Einsatzkräften für ihre hervorragende Arbeit.

18.48 Uhr - Meldestufe 4 an der Alz erreicht

Mit 240 Zentimetern wurde nun die höchste, also die 4. Meldestufe an der Alz (Seebruck) erreicht. Zum Vergleich: Der normale Wasserstand liegt zwischen 60 und 90 Zentimetern, bei extremem Niedrigwasser teilweise nur bei 35 Zentimetern.

Obinger See über Ufer getreten

15.57 Uhr - Betrieb der Chiemseeringlinie eingestellt

Auf Grund der aktuellen Hochwasser- und Verkehrssituation ist der Betrieb der Chiemseeringlinie bis einschließlich Donnerstag, 6. Juni, eingestellt. Voraussichtlich wird die Chiemseeringlinie ab 7. Juni wieder fahren.

Hochwasser flutet Campingplätze in Chieming

Hochwasserlage am Chiemsee

14.30 Uhr - Wasserspiegel des Chiemsees steigt weiter

Der Wasserspiegel des Chiemsees steigt weiter. Ein Feuerwehrmann aus Seebruck: "Wir werden eventuell auch noch Meldestufe 4 erreichen. Der Höchststand am Chiemsee ist noch nicht erreicht!"

Hochwasserlage am Chiemsee

13.55 Uhr - Wasser im Chiemgau sinkt nur langsam

Die Wasserstände im Chiemgau gehen nur langsam zurück. Aber langsam werden auch die ersten Schäden sichtbar.

Wasser am Chiemsee sinkt nur langsam

12.11 Uhr - Schulen im Landkreis Traunstein wieder geöffnet

Im gesamten Landkreis Traunstein findet morgen, Dienstag (4. Juni), in sämtlichen Schulen wieder Unterricht statt. Dies teilte soeben das Landratsamt Traunstein mit.

12.10 Uhr - Landkreis Traunstein: Lage deutlich entspannt

Nach der Lagebesprechung im Landratsamt Traunstein um 10.30 Uhr stellt sich die Hochwassersituation im Landkreis Traunstein wie folgt dar:

Insgesamt hat sich die Lage deutlich entspannt. Auch der Deutsche Wetterdienst hat für den Landkreis Traunstein Entwarnung gegeben. Allerdings tendiert der Pegel in Seebruck – bedingt durch das nachfließende Wasser aus der Tiroler Ache - gegen die Meldestufe 4, was einer Erhöhung um fünf bis zehn Zentimeter entspricht. Die weitere Entwicklung wird im Auge behalten.

In Fridolfing hat sich die Lage völlig entspannt, so dass mit einer Überflutung des Dorfs nicht mehr zu rechnen ist.

Auch in Tittmoning fällt der Pegel; erste Aufräumarbeiten sind im Gang. Entgegen anderslautenden Meldungen hat es dort keinen Deichbruch gegeben, sondern es wurde die Krone überspült.

Im Achental sind die Feuerwehr-Einsatzkräfte jetzt voll mit der Trennung von Öl-Wasser-Gemischen beschäftigt, die durch Kellerüberflutungen entstanden sind.

Da nach wie vor Koordinationsbedarf besteht, hat Landrat Hermann Steinmaßl den Katastrophenfall noch nicht aufgehoben. Sein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften, die sich in vorbildlicher Weise engagiert und somit noch schlimmere Folgen des Hochwassers verhindert haben.

Strandbad in Tettenhausen überflutet

12.05 Uhr - Stadt Traunstein: Situation entspannt sich

Die Lage in der Stadt Traunstein nach dem Hochwasser der Traun entspannt sich allmählich. Dank der Hochwasserschutzmaßnahmen sind trotz eine Pegels von zeitweise 3,16 Metern größere Überschwemmungen, insbesondere in Gebieten mit Wohnbebauung, ausgeblieben.

Großflächige Überflutungen gab es vor allem südlich der Stadt nahe der Traun auf landwirtschaftlichen Flächen sowie in Kaltenbach im Ortsteil Kammer. Außerdem wurden die Sportanlagen beidseits der Traun in Empfing geflutet. Das neue Funktionsgebäude war aber nicht vom Hochwasser betroffen. Besonders schlimm hat es die Kleingartenanlage nördlich der Empfinger Brücke getroffen. Hier können die Betroffenen mit Hilfe von Seiten der Stadt Traunstein rechnen.

„Die Situation in der Großen Kreisstadt ist insgesamt weniger schlimm als befürchtet, auch wenn natürlich viele vollgelaufene Keller durch das gestiegene Grundwasser zu beklagen sind. Die neuen Hochwasserschutzmaßnahmen haben sich aber erfreulicherweise bewährt“, so Oberbürgermeister Manfred Kösterke. „Der Dank gilt allen Helfern der Traunsteiner Feuerwehren sowie des Technischen Hilfswerkes für ihren unermüdlichen Einsatz.“ Allein die Feuerwehren Traunstein, Haslach, Hochberg, Kammer und Wolkersdorf mussten rund 70 Mal ausrücken, etwa um Keller auszupumpen, die aufgrund des stark angestiegenen Grundwasserspiegels vollgelaufen waren.

Mitarbeiter der Stadt Traunstein verschaffen sich momentan einen Überblick über mögliche Schäden. Derzeit beträgt der Pegel Traun / Hochberg 1,28 Meter (Stand 8.45 Uhr). Er ist damit deutlich unter die Meldestufe 1 gesunken. Dennoch ist aufgrund der Wetterprognose weiterhin keine endgültige Entwarnung möglich. Im Tagesverlauf soll es nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes weitere Regenfälle geben.

An Hanglagen im gesamten Stadtgebiet besteht aufgrund des aufgeweichten Bodens weiterhin die Gefahr von Murenabgängen. In Folge eines Murenabgangs am Sonntagmorgen war die Bundesstraße 306 zwischen der Salinenbrücke bis zur Einmündung Sparzer Straße zeitweise nicht mehr befahrbar. Fünf kleinere Murenabgänge gab es auch im Bereich der Unterforsthuber-Kneippanlage. Die Bevölkerung wird um besondere Vorsicht gebeten. Insbesondere die Traundämme und -wege dürfen aus Sicherheitsgründen noch nicht wieder betreten werden.

Landkreis Berchtesgadener Land:

17.28 Uhr - Die aktuelle Lage im BGL

Die Hochwasserlage im Landkreis entspannt sich zusehends. Das gab Landrat Georg Grabner vor kurzem bei einer Pressekonferenz bekannt. Die Schäden werden in die Millionen gehen.

14.44 Uhr - Sperrung wird verschoben

Die für den 6. bis 8. Juni vorgesehenen Asphaltierungsarbeiten am Kreisverkehr B20-B305-BGL1 in Berchtesgaden werden aufgrund der aktuellen Hochwasserereignisse verschoben, voraussichtlich um eine Woche auf den Zeitraum 13. bis 15. Juni.

13.15 Uhr - Freilassing: Schwere Schäden an Sportanlagen

Wegen schwerer Überschwemmungsschäden anlässlich des Hochwassers in Freilassing werden die Sportanlagen im Erholungspark Badylon für längere Zeit nicht benützbar sein. Da der komplette Technikkeller mit der Wasseraufbereitung für das Hallenbad sowie auch die Schwimmhalle überflutet ist, kann derzeit keinerlei Aussage über die Wiederaufnahme des Badebetriebes gemacht werden. Die Turnhalle wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Da erst das Schadensausmaß am Hallenboden begutachtet werden muss, kann hier ebenfalls noch kein Termin für die Öffnung bekannt gegeben werden. Das städtische Freibad in Brodhausen ist bis mindestens Mittwoch, den 5. Juni geschlossen. Ob das Freibad ab Donnerstag, den 6. Juni wieder geöffnet wird, kann erst am Mittwoch kurzfristig entschieden werden.

Aufräumarbeiten nach Hochwasser in Freilassing

13.15 Uhr - Freilassing: Trinkwasserversorgung gesichert

Die Trinkwasserversorgung in Freilassing ist gesichert. Von den Stadtwerken werden die Versorgungsleitungen im Überschwemmungsgebiet jedoch vorsorglich überprüft, um die Versorgung weiterhin zu gewährleisten.

12.45 Uhr - Schneizlreuth: Sparsam mit Trinkwasser umgehen!

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schneizlreuth werden gebeten, weiterhin mit dem Trinkwasser sparsam umzugehen. Die Wasserqualität ist nicht beeinträchtigt, allerdings können die Trinkwasserreserven derzeit nicht aufgefüllt werden können.

12.15 Uhr - Situation im Berchtesgadener Land wird besser:

Die Hochwasser-Situation im Landkreis Berchtesgadener Land bessert sich durch den ausbleibenden Regen stündlich. Die evakuierten Personen aus Freilassing und Triebenbach können seit 8.00 Uhr wieder in ihre Häuser zurück. Der Unterricht an den Schulen im Landkreis kann ab dem morgigen Dienstag, 04.06.2013, wieder regulär stattfinden.

Derzeit sind noch ca. 270 Einsatzkräfte der regionalen Feuerwehren im Einsatz sowie ca. 100 Personen des Hochwasserkontingents des Landkreises Starnberg, welche voraussichtlich gegen 12.00 Uhr nicht mehr benötigt werden. 30 Helfer des THW und 100 Kräfte der Bundeswehr unterstützen die Arbeiten der Feuerwehren an den Schwerpunktstellen des Landkreises weiterhin.

Zur Situation in Bad Reichenhall:

12.15 Uhr - Bewohner können in Häuser zurück:

Bad Reichenhall:

Acht Fahrzeuge in Tiefgarage abgesoffen

Im Bereich Freilassing ist das Wasser größtenteils zurückgegangen. Von der Feuerwehr und den Hilfskräften des THW werden in den vordringlichen Gebieten derzeit die letzten Wassermassen abgepumt. Im Stadtteil Brodhausen ist die Lage nach wie vor unter Kontrolle. Die evakuierten Bewohner können seit heute Morgen zurück in ihre Häuser. Das BRK ist noch mit 30 Einsatzkräften in den beiden Notunterkünften vor Ort und betreut die evakuierten Bewohner sowie die Bahnreisenden, die im Laufe des Tages die Weiterfahrt antreten können.

Die Gemeinde Schneizlreuth ist derzeit immer noch nicht über die Verkehrswege erreichbar, die Einsatzkräfte arbeiten mit Hochdruck daran, die Zufahrt im Bereich Weinkaser freizulegen. Hier kann voraussichtlich gegen 12 Uhr die Verkehrsstrecke freigegeben werden.

Auch Maria Gern ist weiterhin nicht erreichbar. Die Zufahrtswege sind durch Murenabgänge und eine halbseitige Straßenunterspülung nach wie vor gesperrt.

Am Hintersse hat sich die Lage deutlich entspannt. Der Auslauf stellt kein Problem mehr dar und der Wasserpegel wird in den nächsten Stunden den Normalstand erreichen.Insgesamt hat sich die Lage an den Flüssen entspannt, in allen Bereichen sind die Meldestufen auf 1 zurückgegangen. Auch die meisten Straßen-Vollsperrungen konnten bereits zurückgenommen werden.

Meldungen aus Tirol:

12.52 Uhr - Im Tiroler Unterland starten große Aufräumarbeiten

Heute, Montagvormittag, hatte Tirols LH Günther Platter den Krisenstab im Landhaus in Innsbruck einberufen:

Gemeinsam mit den beiden LHStv Josef Geisler und Ingrid Felipe sowie Vertretern der Einsatzorganisationen und der Landesverwaltung wurde über die weitere Vorgangsweise nach dem Hochwasser im Tiroler Unterland beraten. „Wir werden bereits in der morgen, Dienstag, stattfindenden Regierungssitzung erste Sofortmaßnahmen beschließen. Die betroffene Bevölkerung soll wissen, dass wir auf ihrer Seite stehen und alles Menschenmögliche unternehmen, um ihre schwierige Situation zu erleichtern und zu verbessern“, betonte LH Platter im Krisenstab. „Ich danke den vielen Einsatzkräften, die sich jetzt auch bei den Aufräumungsarbeiten engagieren.“

Hochwasser-Drama in Österreich, der Schweiz und Tschechien

Tirol hilft Bayern und Salzburg

LHStv Geisler lobte alle Einsatzorganisationen, die „exzellent aufgestellt sind.“ Das Land Tirol werde sich bemühen, alle Behördenverfahren für die betroffenen Menschen schnell und unbürokratisch abzuwickeln.

Ebenso dankte LHStv Felipe den Einsatzkräften für ihr Engagement und lobte auch die herausragende Zusammenarbeit und Hilfeleistung vieler Freiwilliger des Roten Kreuzes und der Feuerwehr in Salzburg und Rosenheim. „Besonders wichtig ist in dieser Krisensituation auch, dass die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber der Rettungskräfte kooperativ sind, was Freistellungen betrifft. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken.“

„Über 300 Freiwillige des Roten Kreuzes Tirol sind mit 60 Fahrzeugen in die bayerische Stadt Rosenheim ausgerückt, um dort bei der Evakuierung eines ganzen Stadtteils wegen Hochwassergefahr mitzuhelfen“, schildert Landesrettungskommandant Heinz Wolf die spontane Nachbarschaftshilfe für das Bayerische Rote Kreuz.

96 Hangrutschungen und Muren bisher

„Bisher 96 Hangrutschungen und Muren“ meldete Marcel Innerkofler, Leiter der Landeswarnzentrale. Die Wasserrettung hatte Boote aus allen Teilen des Landes für das Katastrophengebiet zusammengezogen. Insgesamt 125 Mann des Bundesheeres werden jetzt bei den Aufräumarbeiten in St. Johann und anderen Teilen des Bezirks Kitzbühel mithelfen. Nach wie vor sind zahlreiche wichtige Straßenverbindungen im Tiroler Unterland gesperrt.

Auch die deutsche Autobahn bei Chiemsee zwischen Bernau und Siegsdorf steht an manchen Stellen unter Wasser und ist somit unpassierbar. Der Zugsverkehr ist ebenso unterbrochen, ein Schienenersatzverkehr nicht möglich. Auch die ÖBB-Strecke Richtung Brenner ist gesperrt.

Über 200 mm Niederschlag in 24 Stunden in Kössen

Dass die Niederschläge der vergangenen Tage katastrophale Ausmaße angenommen hatten, bestätigt Klaus Niedertscheider vom Hydrographischen Dienst des Landes Tirol: „In nur drei Tagen sind über 300 mm Regen gefallen. Davon allein über 200 mm innerhalb von 24 Stunden, festgestellt an einer Messstation in Kössen.“

Bestens bewährt hat sich laut Landesfeuerwehrinspektor Alfons Gruber der neue Digitalfunk in Tirol: „Ohne Digitalfunk wäre die Kommunikation zusammengebrochen.“ Mit über 3.300 Einsatzkräften stehen Tirols Feuerwehren im Tiroler Unterland nach wie vor im Dauereinsatz.

Schulfrei wegen „höherer Gewalt“

Wenn SchülerInnen wegen der Hochwassersituation (Muren, Straßensperren, etc. …) nicht am Schulunterricht teilnehmen können, gelten diese Fehlstunden als entschuldigt, teilt der Landesschulrat für Tirol mit. So hat der Landesschulrat für heute, Montag, den SchülerInnen des BG/BRG Kufstein schulfrei gegeben, weil Teile des Gebäudes vom Hochwasser betroffen sind.

Bilder & Video unserer User:

User-Bilder vom Hochwasser (Teil fünf)

User-Bilder vom Hochwasser - Teil 4

User-Bilder III: Hochwasser in unserer Region

User-Bilder II: Hochwasser in unserer Region

Userbilder vom Hochwasser

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redro24/mw/rr/diverse Pressemitteilungen

Quelle: rosenheim24.de

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