Innenminister Herrmann zu Gast in Rosenheim

Herrmann: "Probleme bei den Hörnern gepackt"

+
Innenminister Herrmann am Montag Abend im Ballhaus
  • schließen

Rosenheim - Neben dem Thema "Flüchtlinge und Asyl" referierte Innenminister Herrmann Anfang der Woche auch über die "Innere Sicherheit". Wie Bayern auch in Zukunft sicher bleiben soll:

Nachdem Innenmister Joachim Herrmann am Montag über den Standpunkt der Landesregierung zum Dauerbrenner-Thema "Flüchtlinge und Asyl" aufgeklärt hatte, beleuchtete er auch noch zwei weitere Kernfelder seiner Zuständigkeit.

Der Bereich "Innere Sicherheit", der grundsätzlich in Zusammenhang mit dem Thema "Flüchtlinge" stehe, gehen in Bezug auf Kriminalität im Allgemeinen doch weit darüber hinaus, so Innenminister Herrmann. Er zeigte sich zufrieden, dass Bayern aktuell die niedrigste Kriminalitätsrate und zeitgleich höchste Aufklärungsquote vorweisen könne. Im Bereich Rosenheim konnten diese Zahlen in der Vergangenheit sogar nochmal überboten werden. Bei der Aufklärung liege die Stadt und der Landkreis mit 74 Prozent sogar weit über dem landesweiten Durchschnitt von 64 Prozent. Diesen Erfolg führe Joachim Herrmann einerseits auf die gute Ausstattung, aber auch auf die konsequente Politik im Freistaat zurück. Insgesamt 2.000 neue Stellen seien in der vergangenen Legislaturperiode geschaffen worden, bis zum Ende der aktuellen Regierungszeit sollen noch weitere 1.200 folgen. Allein beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit Sitz in Rosenheim waren es 60 im vergangen Jahr, 46 kommen noch, so der Minister.

Reaktion auf steigende Zahlen bei der Einbruchs- und Internetkriminalität

Lesen Sie dazu:

Minister Herrmann zum Thema Flüchtlinge und Asyl

Die Tatsache, dass man die "Probleme bei den Hörner gepackt und nicht unter den Tisch gekehrt" habe, sei besonders bei der Bekämpfung der Einbruchskriminalität spürbar, Herrmann. Neue Systeme, wie beispielsweise spezielle Prognose-Software aus der Schweiz, hätten dabei geholfen, den Rechtsbrüchen von Seiten des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mit maßgeschneiderten Komponenten entgegenzutreten.

Die steigenden Zahlen bei der Internetkriminalität bedürften aber einer ganz anderen Herangehensweise und neuer Konzepte. "Wir wollen auch in Zukunft das sicherste Bundesland bleiben," verlieh Innenminister Herrmann seiner Forderung dabei Nachdruck, die Ausbildung der Beamten im Online-Bereich weiterzuentwickeln.

Bilder vom Besuch des Ministers in Rosenheim

Bilder vom Besuch des Innenministers

Neben den Polizisten seien aber auch die Einsatz- und Rettungskräfte der Feuerwehr und der Hilfsdienste massiv für die gute Sicherheitslage in Bayern verantwortlich. Nicht nur zu Zeiten der Hochwasser im vergangenen Jahr habe der Minister die Leistungsfähigkeit und den Einsatzwillen der vielen ehrenamtlichen Retter bewundern können. Die Situation im Juni 2013 habe einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig das Engagement der 330.000 freiwilligen Feuerwehrleute und 110.000 ehrenamtlichen Retter im Gefüge der Inneren Sicherheit sei.

Im dritten Teil erfahren sie mehr über die Haltung des Innenministers zum Thema "Verkehr und Infrastruktur in Rosenheim"

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Rosenheim

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser