Bundeswehrübung startet in nächste Phase

"Berglöwe 2019": Erstes Feuergefecht am Inn

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Die Milizen werden von Soldaten im Blaumann dargestellt.

Landkreis Rosenheim - Die Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 starten südlich von Rosenheim nun in die nächste Phase. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Die Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 beginnen mit den ersten Operationen südlich von Rosenheim: Damit die geplante Überquerung des Inn am Dienstag und Mittwoch stattfinden kann, hat das Gebirgsjägerbataillon 233 aus Mittenwald Aufklärungskräfte an das Flussufer bei Brannenburg geschickt.

Die Soldaten geraten dabei in ein Feuergefecht mit den Milizen auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses.


Peter Huber – ein an der Übung interessierter Raublinger – steht ein paar Meter abseits und beobachtet die Szene. Den Soldaten kommt das nach einer Weile verdächtig vor und sie beziehen ihn kurzerhand mit in die Übung ein, kontrollieren Huber und sein Auto.

Er sieht es gelassen: „Ich verfolge die Übung von Anfang an und finde es gut und interessant, was die Soldaten hier machen!“ Die Soldaten machen sich mit ihren Quads und gepanzerten Fahrzeugen auf den Rückweg. Mit ihren Aufklärungsergebnissen kann das weitere Vorgehen geplant werden: In der Nacht werden erste Kräfte den Fluss überqueren.

"Berglöwe 2019" startet in nächste Phase

Gebirgsjägerbrigade 23/Tobias Skinner
Der Raublinger Peter Huber interessiert sich für die Übung „Berglöwe“ und wurde von den Soldaten kontrolliert. (Gebirgsjägerbrigade 23/Tobias Skinner) © Gebirgsjägerbrigade 23/Tobias Skinner
Die Milizen werden von Soldaten im Blaumann dargestellt. © Gebirgsjägerb rigade 23/Tobias Skinner
Am 15. Mai werden die Gebirgjsäger mit Ihren Gefechtsfahrzeugen auf einer improvisierten Brücke den Inn überqueren. © Gebirgsjägerbrigade 23/Wulf Schiemann
Die Gefechtsaufklärung des Gebirgsjägerbataillons 233 aus Mittenwald im Gefecht mit irregulären Kräften am Inn bei Brannenburg. © Gebirgsjägerbrigade 23/Christian Kunerl
Das Gebirgsjägerbataillon 233 hällt sich in einem Wald bei Rosenheim für die Überquerung des Inns bereit. © Gebirgsjägerbrigade 23/Wulf Schiemann

Pressemeldung Oberleutnant Wulf Schiemann, Presseoffizier Gebirgsjägerbrigade 23

Quelle: rosenheim24.de

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