Polizei ließ ihn mit Waffen weiterfahren

Plante Rosenheimer Neonazi einen Anschlag?

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Rosenheim/München - Im August hat die Polizei einen Neonazi aus dem Kreis Rosenheim kontrolliert. Er war in München unterwegs und hatte mehrere Waffen an Bord. Trotzdem durfte er weiterfahren. 

Die Polizisten stellten dabei fest, dass der Mann eine Axt, ein Beil, ein verbotenes Messer, aber auch einen vollen Benzinkanister und ein Nachtsichtgerät in seinem Auto dabei hatte, wie der

Bayerische Rundfunk

berichtet.

Verdächtig: Er war zwischen Neuperlach und Ramersdorf ganz in der Nähe zweier Flüchtlingsunterkünfte aufgehalten worden.

Den Polizisten waren aber offenbar die Hände gebunden, so dass sie dem Mann nur das verbotene Messer abnehmen durften, da dessen Mitführen als einziges eine Straftat darstellte. "Mehr sei rechtlich nicht möglich, ein Benzinkanister im Auto sei schließlich nichts Verbotenes", wir die Münchner Polizei gegenüber dem BR erklärte.

Ob der Mann, der der Polizei als Neonazi aus dem Rosenheimer Raum bekannt ist, tatsächlich einen Anschlag plante, oder ob er nur zufällig mit den Geräten in der Nähe der Asylbewerber-Heime unterwegs war, konnte nicht geklärt werden.

Das sagt der Betroffene selbst: Hier klicken!

anh

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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