Tourismusverbände

CSU-Kandidaten wollen die Fusion

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Auf dem Bild von rechts nach links: Artmann, Walch, Berthaler, Gerthner.

Rosenheim/Traunstein - Die CSU-Landratskandidaten aus den Landkreisen Rosenheim und Traunstein haben sich für eine Fusion der Tourismusverbände ausgesprochen.

Die Kreisverbände der Jungen Union Rosenheim Stadt und Land sowie Traunstein haben sich im Vorfeld der Kommunalwahlen zu einer gemeinsamen Klausurtagung auf der Fraueninsel getroffen. In der Diskussion mit dem Rosenheimer CSU-Landratskandidaten Wolfgang Berthaler und dem Traunsteiner Landratskandidaten Siegfried Walch sowie den beiden Kreisvorsitzenden Daniel Artmann (JU Rosenheim-Stadt) und Florian Gerthner (JU Rosenheim-Land) wurde eine Fülle an kommunalpolitischen und überregional bedeutenden Themen angesprochen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der gemeinsamen Zukunft der Tourismusverbände Rosenheim und Traunstein.

„Der Chiemsee darf kein trennender Graben, sondern muss eine verbindende Klammer sein. Die beiden Tourismusverbände Rosenheim und Traunstein müssen künftig an einem Strang ziehen.“ Hierin waren sich die Landratskandidaten Wolfgang Berthaler und Siegfried Walch einig. Der Ort Frauenchiemsee war symbolträchtig: Das Wasser rund um die Chiemsee-Inseln liegt im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Traunstein, der feste Boden auf Frauenchiemsee zählt zu einer der insgesamt 46 Gemeinden des Landkreises Rosenheim. Und genau dort gaben sich nun die beiden CSU-Landratskandidaten Berthaler und Walch das Versprechen, im Falle ihrer Wahl zum Landrat die Fusion der Tourismusverbände Rosenheim und Traunstein zu forcieren.

Argumente für die Fusion

Beide Landratskandidaten führten gute Gründe für das nachhaltige Verbinden der regionalen Touristiker an: Um die Abläufe zu vereinfachen müssten gemeinsame Strukturen der beiden Tourismusverbände geschaffen werden. Mit einem gemeinsamen Etat könnten die für den Tourismus in Rosenheim und Traunstein eingesetzten Gelder weitaus effektiver eingesetzt werden. Das gemeinsame Auftreten der beiden Verbände in der Werbung für die Region der beiden Landkreise mit dem Chiemsee als verbindendes Marketingsymbol werde sich bei Urlaubern aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt besser einprägen. Der als Bürgermeister der Gemeinde Flintsbach amtierende Rosenheimer CSU-Landratskandidat Berthaler kann nicht nachvollziehen, warum die Tourismusverbände Rosenheim und Traunstein weiter einzeln um Kunden kämpfen sollten. „Vielmehr müssen wir uns vernetzen und zusammenarbeiten und klären, was wir besser machen können.“

Die Junge Union hat hierzu bereits selbst ein Konzept zur Neustrukturierung der Tourismusorganisation entwickelt. Die beiden JU-Kreisvorsitzenden Daniel Artmann und Florian Gerthner betonen, dass eine sinnvolle Verbandsstruktur an überregional bekannten touristischen Magnetpunkten und nicht an politischen Grenzen festgemacht werden sollte. Deswegen sei eine gemeinsame Vermarktung des Chiemsees der richtige Weg, um die gesamte Region im internationalen Wettbewerb um Gäste zu stärken.

Pressemitteilung CSU Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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