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Elf bayerische Städte und Kreise unter Top 20

Bundesweit unter den besten Fünf: Rosenheim gehört zu den Top-Regionen für Gründer

Welche deutsche Region zieht Gründer besonders an? Wie jedes Jahr hat die Neue Unternehmerische Initiative (NUI) auch dieses Jahr ein Ranking veröffentlicht. Viele der Topregionen befinden sich im Großraum München.

München – Unternehmer suchen nach perfekten Bedingungen, um eine Firma zu gründen – und werden dabei vor allem im Großraum München fündig. Das haben die Wissenschaftler des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn ermittelt. Sie berechnen jedes Jahr, wie viele Gewerbebetriebe pro 10.000 Einwohner in deutschen Regionen angemeldet werden. Daraus ergibt sich das Regionenranking für Neue Unternehmerische Initiative (NUI). Das IfM gibt es seit 1998 heraus. Bei der Berechnung des Rankings werden nicht nur Betriebs- und Existenzgründungen berücksichtigt, sondern auch Übernahmen und Zuzüge von Gewerbebetrieben. Auch wenn jemand im Nebenerwerb tätig wird, spielt das mit hinein.

Gesonderte Stellung für Bayern

Bayern nimmt eine gesonderte Stellung im Ranking für 2020 ein (siehe Karte mit den Rängen 1 bis 20 in dunkelroter Farbe). Elf bayerische Landkreise und Städte liegen unter den Top 20. Viele davon befinden sich im Münchner Großraum. Allen voran der Landkreis München. Unter den deutschen Regionen belegt er zum dritten Mal in Folge den ersten Platz. Der Landkreis Miesbach folgt auf Platz drei. Die Stadt Rosenheim, der Landkreis Starnberg und der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen schließen sich auf den Rängen vier, fünf und sechs an. Gerade noch in die Top 20 hat es der Landkreis Garmisch-Partenkirchen (Platz 19) geschafft. Zusammen mit dem Landkreis Dachau (Rang 17) ist er neu in der Gruppe der 20 besten NUI-Regionen. Das Schlusslicht des 401 Positionen starken Regionenrankings bildet wie in den beiden Jahren zuvor der Kyffhäuserkreis in Thüringen.

Hamburg mit stärkstem Rückgang

„Auch wenn das Jahr 2020 durch erhebliche wirtschaftliche Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie sowie durch den Brexit, die Krise in der Automobilindustrie und die Wiedereinführung der Meisterpflicht in einigen handwerklichen Gewerben gekennzeichnet war, ist – verglichen mit dem Vorjahr – die Gründungsneigung im Durchschnitt aller Kreise nur geringfügig gesunken“, teilt das IfM mit. Den stärksten Rückgang verzeichnete demnach Hamburg, Bayern stieg hingegen im NUI-Index auf. Den höchsten Wert hat Berlin. Die Wissenschaftler des Instituts für Mittelstandsforschung werten laut Sprecherin Jutta Gröschl nur statistische Zahlen zu Gründungen aus. Die Ursachen, warum manche Regionen besonders attraktiv sind und andere weniger, analysieren sie dabei nicht.

asc 

Rubriklistenbild: © Symbolbild: Pixabay/Merkur

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