Antrag an OB März

CSU-Fraktion wünscht sich Tiny House-Siedlung für Rosenheim

Blick auf verschiedene Häuser im Tiny House Village. In Mehlmeisel im Fichtelgebirge gibt es das erste Tiny House „Dorf“ Deutschlands. Die CSU könnte sich so etwas auch in Rosenheim vorstellen.
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Blick auf verschiedene Häuser im Tiny House Village. In Mehlmeisel im Fichtelgebirge gibt es das erste Tiny House „Dorf“ Deutschlands. Die CSU könnte sich so etwas auch in Rosenheim vorstellen.

Winzige Häuser bekommen in Bayern immer öfter eine Chance. Die CSU will jetzt, dass eine Tiny-House-Siedlung in Rosenheim geschaffen wird. Ein Vorreiter ist die Stadt Erding.

Rosenheim – Der Wohnraum in der Stadt ist knapp und teuer. Doch jetzt könnte eine Lösung gefunden sein. In einem Antrag an Oberbürgermeister Andreas März (CSU) fordert die CSU-Fraktion die Verwaltung auf, zu prüfen ob in Rosenheim die Voraussetzungen für eine Tiny House-Siedlung geschaffen werden können.

40 Quadratmeter Grundfläche

Dabei handelt es sich um „winzige Häuser“, die mit etwa 40 Quadratmeter Grundfläche auskommen und auch von den Kosten mit regulären Häusern nicht vergleichbar sind. Ein Prototyp steht auf dem Platz vor der Rosenheimer Stadtbibliothek und hat dort „für viel Begeisterung bei den Besuchern gesorgt“.

Stadt Erding mit 7000 Quadratmeter großer Fläche

Als Orientierung könnte die Stadtverwaltung dabei die Pläne der Stadt Erding dienen, heißt es in dem Antrag. Dort sei eine circa 7000 Quadratmeter große Fläche neben einer Kleingartensiedlung als geeignet eingestuft worden, auf der diese kleinen Häuser mit Gemeinschaftsflächen, Erschließung und Parkflächen Platz finden können.

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Die CSU wünsche sich die Vorstellung verschiedener Tiny House-Konzepte im Stadtrat, gegebenenfalls durch die Technische Hochschule oder aber durch einen professionellen Anbieter. re

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