Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Beitrag in sozialen Medien

„Geht mit euren Omas spazieren“: Rosenheimer Politiker kritisieren „Corona-Spaziergänge“

Unterwegs mit der Oma: In den sozialen Medien setzt sich SPD-Fraktionsgeschäftsführer dafür ein, lieber mit der Oma unterwegs zu sein, als an „Corona-Spaziergängen“ teilzunehmen.
+
Unterwegs mit der Oma: In den sozialen Medien setzt sich SPD-Fraktionsgeschäftsführer dafür ein, lieber mit der Oma unterwegs zu sein, als an „Corona-Spaziergängen“ teilzunehmen.

Die sogenannten „Corona-Spaziergänge“ beschäftigen auch die Kommunalpolitik. Ricarda Krüger (Die Partei) und Jonah Werner (SPD) haben ihrem Unmut über die Veranstaltungen jetzt in einem Beitrag in den sozialen Medien Luft gemacht.

Rosenheim – Die Nachricht ist kurz und unmissverständlich: „Geht mit euren Omas spazieren“ steht auf seinem Instagram-Profil. Dazu ein Bild, das den SPD-Fraktionsgeschäftsführer bei einem Spaziergang mit seiner Oma zeigt und ein Auszug aus seinen Gedanken, in dem sich alles um die „Corona-Spaziergänge“ dreht. „Was seit Monaten in unserer Region unter diesem unscheinbar daherkommenden Begriff abgehalten wird, ist schockierend“, sagt der Fraktionsgeschäftsführer.

Märsche zu ignorieren, funktioniert nicht

SPD-Fraktionsgeschäftsführer Jonah Werner.

Lange sei er der Meinung gewesen, dass sich dieses Phänomen wieder verlaufen werde und man deshalb versuchen könne, diese Märsche zu ignorieren. „Aber das landesweit bekannte Nazis neben vermeintlich unbescholtenen Bürgern marschieren, war eigentlich von Anfang an besorgniserregend und hätte für viele Menschen bereits ein Grund sein müssen, solche Veranstaltungen zu meiden“, sagt Stadträtin Ricarda Krüger.

Klare Haltung zeigen

Auch sie hat auf der sozialen Plattform Instagram ein Bild von sich und ihrer Oma geteilt. „Mir ist es einfach wichtig, eine klare Haltung zu zeigen“, sagt sie. Zwar werde die Masse, die mit rechten Parteien und querdenkende Organisationen durch Dörfer und Innenstädte „spaziert“ immer größere, dennoch sei wichtig, sich vor Augen zu halten, dass es sich dabei um eine „verschwindend kleine Minderheit“ handele. „2000 brüllende Personen wirken zwar viel, aber auf über 260 000 offene und demokratische Bürger aus unserem Landkreis gerechnet, machen sie nicht mal ein Prozent aus“, sind sich Werner und Krüger einig.

Stadträtin Ricarda Krüger (Die Partei).

Aufforderung, klare Kante beweisen

Sie fordern die Bürger auf, sich nicht unterkriegen zu lassen und zu zeigen, wer die Mehrheit ist. „Es ist wieder einmal mehr wichtig, klare Kante zu beweisen“, sagt Krüger. Werner fügt hinzu: „Geht mit euren Freunden, euren Omas und eurer Familie spazieren. Aber nicht mit Nazis.“ Laut den beiden ist der Beitrag sehr gut angekommen. Es habe nur vereinzelte negative Kommentare gegeben.hei

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.

Die Redaktion