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Rückreise am Freitag

Rosenheimer Feuerwehr im Krisengebiet in Rheinland-Pfalz: „Spüren eine große Dankbarkeit“

Die Gemeinde Dernau sowie weite Teile des Landkreises Ahrweiler in Rheinland-Pfalz sind völlig zerstört.
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Die Gemeinde Dernau sowie weite Teile des Landkreises Ahrweiler in Rheinland-Pfalz sind völlig zerstört.

Umweltschäden verhindern, Wasser transportieren und Menschen Lichtblicke ermöglichen: Für die rund 100 ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehren aus dem Kreis Rosenheim stellt der Einsatz im Hochwasser-Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz neben der körperlichen auch eine psychische Herausforderung dar.

Dernau/Rosenheim – Neuer Aufgabenschwerpunkt am gestrigen Donnerstag war das Freilegen und Öffnen von Heizöltanks in Kellern, um ein Gemisch aus Öl und Wasser mit Spezialgeräten abpumpen zu können. In großflächig auf den Straßen rund um die Gemeinde Dernau im Landkreis Ahrweiler installierten Tanks können die Flüssigkeiten danach grob voneinander getrennt werden. Abschließend erfolgte die fachgerechte Entsorgung des Öls.

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Unpassierbar: Eine Bahnstrecke bei Dernau.

„Diese Arbeiten werden sicherlich noch mehrere Wochen lang andauern. Ein neues Hilfeleistungskontingent aus Bayern bringt hierfür zusätzliche Ölwehrgeräte mit in die Region“, erläutert Rosenheims Kreisbrandrat Richard Schrank. Alle menschlichen Schicksale und Tragödien, die in den Dörfern ständig präsent seien, bewegten das gesamte Helferteam sehr.

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Am Mittwochabend habe man daher auf Anfrage in einem Ort extra einen kleinen Platz freigeräumt und freigespritzt, damit sich Anwohner zu einem gemeinsamen Schweigemoment und einem kurzen Abendessen treffen konnten. „Wir spüren eine große Dankbarkeit der Menschen, die im Rahmen unserer Hilfe wieder ein Stück Halt und Sicherheit finden.“

Auch heute transportieren mehrere Tanklöschfahrzeuge bis in den späten Nachmittag hinein wieder Brauchwasser in die einzelnen Ortsteile. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für die Übergabe der Einsatzbereiche an die nachfolgenden Kontingente aus Bayern.

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„Unsere Kameradinnen und Kameraden aus Cham in der Oberpfalz hatten für uns zu Beginn der Woche ebenfalls perfekte Vorarbeit geleistet“, betont Schrank. Abends waren dann noch die stark verschmutzte Ausrüstung zu reinigen, damit die Ehrenamtlichen nach einer letzten Nacht im großen Basislager am Nürburgring heute die Heimreise nach Rosenheim antreten können.re

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