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Erste Wiesn nach Corona-Pandemie: Vorfreude riesig

Ansturm aufs Herbstfest Rosenheim: Brauereien werden mit Reservierungsanfragen überschüttet

Die Krüge - hoch! Viele Wiesn-Fans würden am liebsten schon jetzt ihre Tische reservieren, die Vorfreude aufs Rosenheimer Herbstfest ist groß.
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Die Krüge - hoch! Viele Wiesn-Fans würden am liebsten schon jetzt ihre Tische reservieren, die Vorfreude aufs Rosenheimer Herbstfest ist groß.

Die Jubiläums-Wiesn fiel wegen Corona aus, die Auflage 2022 dürfte etwas Besonderes werden. Veranstalter und Brauereien registrieren gewaltige Vorfreude, wollen jedoch an einer Frist festhalten. Und: Noch immer ist die spannendste Frage des Herbstfestes unbeantwortet.

Rosenheim – Es könnte eng werden auf dem Rosenheimer Herbstfest, noch etwas enger sogar als in den Jahren vor der Corona-Zwangspause. „Wir spüren großes Interesse und richtig große Vorfreude“, sagt Klaus Hertreiter, Geschäftsführer des Wirtschaftlichen Verbands, der die Rosenheimer Wiesn ausrichtet. Die Anfragen hätten diesmal auch früher eingesetzt, kurz nach den ersten Lockerungen der Corona-Regeln im März. Die Reservierungsanfragen an den Verband kommen in erster Line von auswärts, „die Leute aus Rosenheim und der Umgebung wissen schon, dass sie sich an die Brauereien wenden“.

Auch dort registriert man gesteigerte Spannung. „Rund um die Uhr“ erhalte sie Anrufe von Freunden und Bekannten, sagt Marisa Steegmüller, geschäftsführende Gesellschafterin von Flötzinger. Jedoch müsse sie alle noch vertrösten auf das traditionelle Datum des letzten Montags im Juli: Der Stichtag für den Reservierungsstart  fällt heuer auf den 25. Juli, Beginn ist pünktlich um 7 Uhr. „Die Leute sind ausgehungert“, stellt auch Flötzinger-Geschäftsführer Lorenz Stiglauer fest; „manche haben ganz verdrängt, dass die Reservierung jetzt noch gar nicht möglich ist.“

Bei Auerbräu stellt man ebenfalls fest, dass die Wiesn 2022 ein bisschen besonderer ist als sonst.  „Die ersten Reservierungsanfragen erreichen uns bereits“, sagt Auerbräu-Sprecher Michael Hinterseer, und das, obwohl es bis zum offiziellen Registrierungsstart noch ein wenig dauert. Was wiederum bedeute, „dass die Rosenheimer große Vorfreude auf das Herbstfest haben“.

Herbstfest: Öffnungszeiten wie gewohnt

Das Rosenheimer Herbstfest dauert von Samstag, 27. August, bis Sonntag, 11. September. In dieser Zeit werden bei größten Volksfest Südostoberbayerns über eine Million Besucher erwartet. Während beim Münchner Oktoberfest heuer die Schausteller ihre Buden eine Stunde früher öffnen können und die Zelte eine halbe Stunde später dicht machen, bleibt beim Herbstfest alles beim alten: Von Montag bis Samstag jeweils von 11 bis 23.30 Uhr sind die Zelte geöffnet, am Sonntag macht die Wiesn bereits um 10 Uhr auf. Zapfenstreich ist um 23 Uhr.

Während der Zapfhahn doch eineinhalb Stunden länger geöffnet bleibt als beim Oktoberfest, liegen doch die Preise deutlich unter denen in München. Während Branchenkenner die Preise für die Maß Bier in der Landeshauptstadt zwischen 13,60 und 14,90 Euro sehen, wird man in Rosenheim mit 11 Euro aufwärts rechnen müssen. 

Auerbräu weiter auf der Suche: Wer ist fit als Inntalhallen-Wirt?

Die größte Ungewissheit herrschte am Mittwoch (11. Mai) nicht in puncto Bierpreis, sondern in der Inntalhalle. Wer wird Andi Schmidt als Wirt der Halle mit ihren 7000 Plätzen beerben? Auerbräu hatte bis Redaktionsschluss noch keine Entscheidung verkündet.

Der Job ist so prestigereich wie fordernd. Der Betrieb in der Riesenhalle muss laufen wie geschmiert, und das in Zeiten großen Personalmangels in der Gastronomie. Nur wenige Wirte in Südostoberbayern haben die Ausrüstung, die Erfahrung und die Verbindungen, entsprechend viele Mitarbeiter zu gewinnen und einzusetzen. Was Andi Schmidt vorhat, ist ebenfalls noch nicht bekannt. In der Meldung von Auerbräu über seinen Abschied nach 14 Jahren war lediglich von neuen Herausforderungen die Rede - und davon, dass er Auerbräu als „Partner“ erhalten bleibe.

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