Motorfliegerclub unter Schock

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Die Absturzstelle nördlich von Trondheim.

Trondheim/Rosenheim - Der Motorfliegerclub Rosenheim trauert: Am Freitag sind drei ihrer Mitglieder bei einem Flugzeugabsturz in Norwegen ums Leben gekommen - darunter auch der 1. Vorstand.

Die Bergung des verunglückten Flugzeugs

Beim Absturz eines Sportflugzeugs sind am Freitag in Norwegen drei Deutsche ums Leben gekommen. Laut norwegischer Polizeiangaben sei die Cessna am Freitag von den Lofoten-Inseln kommend nördlich der Stadt Trondheim gegen 12.30 Uhr gegen einen bewaldeten Berg geprallt. Alle drei Insassen kamen dabei ums Leben.

Auf Anfrage von rosenheim24.de bestätigte Stefan Sonntag von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, dass zwei der drei Toten aus dem Landkreis Rosenheim stammen. Der dritte Tote kommt aus München. Die drei Männer waren 49 und zweimal 55 Jahre alt. Der 49-Jährige soll geflogen sein, so die Auskunft bei der Polizei in Trondheim.

Am Flugplatz Vogtareuth erfuhr rosenheim24.de, dass alle drei Toten Mitglieder im Motorfliegerclub Rosenheim waren. Alle drei seien erfahrene Piloten gewesen. Unter den Toten soll auch der 1. Vorstand des Vereins sein.

Bilder vom Flugplatz Vogtareuth:

Bilder vom Flugplatz Vogtareuth

Bei der Unglücksmaschine soll es sich um ein Vereinsflugzeug handeln, einer Cessna 172. Die drei Vereinsmitlieder machten mit dem Flugzeug offenbar einen gemeinsamen Ausflug, so die Auskunft am Flugplatz Vogtareuth. Die drei erfahrenen Flieger starteten bereits am vergangenen Sonntag. Warum ihr Flugzeug an einem bewaldeten Berg nördlich der Stadt Trondheim zerschellte, ist noch nicht bekannt. In der Region soll zur Zeit des Unglücks schlechte Sicht geherrscht haben.

Martin Vodermair

Quelle: rosenheim24.de

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