AFD ist gegen "Ehe für Alle" aber für Toleranz gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften

AFD sieht Bundestagsbeschluss gegen die natürliche Ehe von Mann und Frau

Rosenheim - AFD sieht Väter des Grundgesetzes missachtet

Liebe interessierte Bürger, zwei Freunde von mir bringen interessante Punkte in diese Diskussion ein. Im Grunde genommen war es "großes politisches Kino", wie es der Weltkorrespondent Robin Alexander richtigerweise bezeichnete. Nachdem SPD, Grüne und neuerdings auch die FDP die "Ehe für alle" zur Koalitionsbedingung erhoben, wollte die Bundeskanzlerin sich alle Türen für die nächste Wahl offen halten, indem sie am Montag im Redaktionsgespräch mit der Zeitschrift Brigitte diese Frage als "Gewissensentscheidung" neuerdings bezeichnete! Die SPD nutzte diese Äußerung und somit kam es gegen jede Koalitionsabsprache schon noch in dieser letzten Sitzung des Bundestages vor der Sommerpause zu dieser historischen Entscheidung. Merkel gab dabei aus polittaktischen Gründen wieder einmal ein Kernelement der Konservativen frei und auch Seehofer gab für die CSU die Zustimmung, um die Machtoption für die Bundestagswahl zu erhalten! Wir haben nur noch Politiker ohne Prinzipientreue. Bei rein sachlicher näherer Betrachtung kommt man zum Schluss, dass die Natur und damit auch Gott die Verbindung zwischen Mann und Frau zum Erhalt der Menschheit als die normale Grundform der Beziehung gewollt haben, denn sonst würde sich eine Art wie bei den meisten höher entwickelten Tieren nicht mehr fort pflanzen. Deshalb haben die Väter des Grundgesetzes auch die Ehe von Mann und Frau als besonders schützenswert betrachtet! Dies heißt aber gerade in der heutigen Zeit nicht, dass die gleichgeschlechtliche Partnerschaft nicht voll akzeptiert sein soll, denn wir leben in einer freien toleranten Gesellschaft, die es gerade in diesem Punkt in keinem islamischen Land gibt! Ein weiterer Schritt in die "Gender-Gesellschaft Bundesrepublik Deutschland" ist gemacht, ein entscheidender sogar. Immer mehr Kinder werden nunmehr nicht mehr unterscheiden können, was „Vater und Mutter“ eigentlich bedeutet und bereits frühkindlich mit der gleichgeschlechtlichen Beziehung und Egalisierung von Mann und Frau konfrontiert sein. Das wird Folgen haben. Bedeutung der Ehe „Ehe für alle“ löst den Ehebegriff auf, meint der kreuzlose Katholiken-Kardinal Marx. Die FAZ trauert, weil die „Ehe über Bord geht“. Das Handelsblatt entgegnet, dass die Ehe nicht liquidiert, sondern nur demokratisiert und popularisiert wird und sieht den Kern der Ehe durch Oscar Wild genügend beschrieben, „Ehe ist gegenseitige Freiheitsberaubung im beiderseitigen Einvernehmen.“ Bedford-Strohm, der Ratsvorsitzende der Evangelen, spricht von einem neuen Bewusstsein für gleichgeschlechtlich Liebende, das "wunderbare Angebot der Ehe" in lebenslanger Treue und Verbindlichkeit miteinander leben zu dürfen. Damit scheint klar zu sein, Sinn und Zweck der Ehe ist nicht die natürliche Keimzelle der Menschheit oder pathetischer ausgedrückt, eines jeden Volkes, sondern eine im Grunde willkürliche Bezeichnung einer Form des Zusammenlebens in gegenseitiger Verantwortung und sei es nur auf Zeit. Daraus folgt dann auch, die gleichgeschlechtliche Ehe zu legitimieren, denn die Paare übernehmen ja auch Verantwortung füreinander. Doch was ist mit der Zeugung und den Schutz von neuem Leben. Ach ja, die Zeugung übernehmen andere und des Schutz des fremdgezeugten Lebens übernehmen die gleichgeschlechtlichen Verantwortungsträger dann per Adoption. Ehe ist nicht mehr länger die sinnstiftende Vorstufe der natürlichen Familie zur Sicherung des Fortbestandes der Menschen. Sie bedarf deshalb auch nicht mehr den "besonderen Schutz des Staates". Man darf gespannt sein, wie das Bundesverfassungsgericht reagieren wird. Versteckte Weiterungen Ein engagierter Parteifreund sieht in der "Ehe für alle" den Niedergang der Gesellschaft durch überbordenden Liberalismus, der in seiner liberalen Logik in der legitimierten sodomistischen "Verantwortung" endet". Führt dieser Liberalismus als Nächstes also zur Legalisierung des Inzests und der Geschwisterehe (Empfehlung des deutschen Ethikrates). Auch Zoophilie (sexueller Umgang mit Tieren) und die Ehe mit Haustieren erscheint nicht mehr ausgeschlossen, damit würde der Zoophilie-Tourismus" nach Dänemark entfallen (wo es Tiersex-Bordelle gibt). Auch das Aufflammen der ewig GRÜNEN Diskussion um Pädosexualität ist zu erwarten, weil nicht mehr anrüchig. Ein neues Fass – unverheiratete Paare Aktuell stellt sich aber die Frage, ob der seit 2015 vorliegende und nunmehr verabschiedete Gesetzentwurf zur „Einführung des Rechts auf Eheschließung von Personen gleichen Geschlechts“ die Gleichstellungsprobleme löst oder ob es sich tatsächlich nur um eine Privilegierung des homosexuellen Klientel unserer Gesellschaft handelt. Was ist eigentlich mit den unverheirateten Paaren? Obwohl auch sie Verantwortung füreinander tragen, sich lieben und ehren, haben sie keinen gegenseitigen Erbanspruch und einen wesentlich geringeren Erbschaftssteuerfreibetrag (nur 20.000 statt 500.000), können keine gemeinsame Einkommensteuerveranlagung beanspruchen (Ehegattensplitting), sind sie in den gesetzlichen Sozialversicherungen nicht mitversichert, dürfen keine Kinder adoptieren, erhalten keine Informationen im Krankheitsfall und haben keinen Anspruch auf Unterhalt im Falle der Trennung (Beistand und Fürsorge). Sie gelten rechtlich zueinander als Fremde. Warum eigentlich werden Homosexuelle bevorzugt? AfD Meinung und Programm Die AfD fordert in ihrem Grundsatzprogramm mit Recht die Förderung der traditionellen Familie mit Kindern als Kernstütze unserer Gesellschaft. Spitzenkandidat Gauland hat am 28. Juni 2017 eine klare Haltung zur Frage der "Ehe für alle" eingenommen hat, in dem er sagte: „Wir sind aufgeschlossen gegenüber jedem Lebensentwurf. Die Ehe für alle lehnen wir aber ab. Sie verkennt die herausgehobene Bedeutung der Familien, in denen Kinder erzogen werden. Denn nur Familien mit Kindern sichern die Zukunft unserer Gesellschaft, unserer sozialen Sicherungssysteme und unserer Wirtschaft!" Die AfD-Chefin Petry bietet den bei CDU und SPD heimatlos gewordenen Wählern mit dem klaren Familienbild im Bundestagswahlprogramm ein Angebot, in der AfD eine neue Heimat zu finden, in dem sie sagt: "Wir sind n i c h t offen für die "Ehe für alle" , aber offen für alle konservativ-bürgerlichen Wähler“. Programmatisch hält die AfD die Werte der traditionellen Familie und damit der Ehe hoch. Dem steht auch nicht entgegen, wenn Petry sagt: "Jeder soll nach seiner Façon selig werden, denn das macht unter anderem das Wesen einer freien Gesellschaft aus!" Gesellschaft, Medien und Merkel Ob diese deutsche Gesellschaft tatsächlich zu vier Fünfteln die Gleichstellung der Schwulen- und Lesbenehe will, erscheint mir äußerst fraglich. Der wieder einmal unisono (ausgen. FAZ) ausgebrochene Jubel der Leitmedien, zeigt einmal mehr deren Dekadenz und Neigung zur institutionalisierten Meinungsmanipulation. Merkel setzt einmal mehr ihr wahres Gesicht auf. Sie spielt mit dieser Gesellschaft, wie sie das bisher bei allen anderen wichtigen Grundsatzfragen (Atomausstieg, EURO-Krise, eu-Schuldenproblem, illegale Einwanderung) auch schon getan hat und überrascht ihre Parteigänger und Bundestagsabgeordneten einmal mehr in einer Weise, dass man glauben könnte, diese Frau leidet an Demenz. Bei mir steht SIE im Verdacht für sich das Führerprinzip wiederentdeckt zu haben nach dem Motto: "Merkel sagt und alle anderen tun was sie sagt!" Nicht nur deshalb braucht Merkel Grenzen. Bundesverfassungsgericht In seiner ständiger Rechtsprechung hat das stets entschieden, daß die Ehe die "Vereinigung von Mann und Frau zu einer Lebensgemeinschaft ist und aus Art. 6 Abs. 1 GG ein Recht auf Eingehung einer Ehe mit einem gleichgeschlechtlichen Partner nicht hergeleitet werden kann.“ Erst kürzlich am 07.05. 2013 in seinem Urteil über das Ehegattensplitting hat das BVerfG diese Rechtsprechung erneut bestätigt und die Ehe als „allein der Verbindung zwischen Mann und Frau vorbehaltenes Institut“ bezeichnet. Das macht das, was Schulz angeleiert und Merkel jetzt eingefädelt hat, für den neuen Bundespräsidenten Steinmeier, der das "Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung von Personen gleichen Geschlechts", sollte es den heute tatsächlich im Bundestag verabschiedet werden, zur Nagelprobe. Denn er muss es auf seine Verfassungsgemäßheit prüfen und eigentlich die Unterschrift verweigern. Raimund Swoboda, ehemaliger Polizeidirektor und Rechtsexperte der AFD Adoption beleuchtet Christian Demmel, Heilpraktiker für Psychotherapie Ich bin seit acht Jahren als Heilpraktiker für Psychotherapie in eigener Praxis für Psychotherapie tätig und speziell im Bereich Traumatherapie unterwegs. Aus psychotherapeutischer Sicht sollten auch die Folgen von Adoptionen betrachtet und berücksichtigt werden. Sollte es durch dieses Gesetz der absoluten Gleichstellung und Ehe für Alle nun vermehrt dazu kommen, dass Homosexuelle Kinder adoptieren, kann es zu starken Verstrickungen kommen. In der systemischen Familientherapie fällt in besonderem Maße auf, wie viele Menschen psychische Probleme haben und oftmals sehr darunter leiden, nicht zu wissen, wer ihrer leiblichen Eltern sind. Vor allen Dingen suchen viele dieser Menschen spätestens im jungen Erwachsenenalter nach deren wahrer Herkunft und Identität. Dabei spielen biographische Muster und transgenerationale Problemstellungen eine große Rolle. Das heißt, dass wir stets Übertragungen auch von unseren Vorfahren in uns tragen. Jeder hat innerhalb seiner Familie und seines Stammbaums seinen bestimmten Platz. Es ist bekannt und erwiesen, dass die Familie als System, sogar transgenerativ wirkt. Das heißt, dass heutige psychische Probleme einer Person, auf Verstrickungen eines Ahnens innerhalb der Familie zurückzuführen sein kann. Ein Beispiel der heutigen Generationen können psychische Probleme sein, deren Herkunft sich nicht aus der individuellen Biografie erklären lassen. Wird die Familiengeschichte beleuchtet, kommen häufig phänomenologische Verbindungen zu Geschichten von Vorgenerationen zum Vorschein. Man trägt quasi das Leid z.B. des Großvaters, der im 2. WK großes Leid erlitt. Das System versucht ständig, Ungleichheiten auszugleichen. Also die Homöostase zu erreichen. Das System ist dabei innerhalb eines Stammbaues zu finden. Diese Thematik spielt insofern eine Rolle, weil in der Psychotherapie heute viele solcher Verstrickungen auftreten und Menschen darunter leiden, Wird nun ein Kind adoptiert, wird es aus seiner eigenen Familiengeschichte genommen und von seinen Ahnen abgeschnitten und zugleich in die Familiengeschichte zweier fremder Stammbäume geführt, was zu Störungen führen kann. Die Versuch der Balance und des Ausgleichs kann nicht mehr funktionieren. Dadurch können sich die problematischen Aspekte multiplizieren, was wiederum psychisches Leid verstärken kann. Kurzum: Auch dieses Thema der Ehe für Alle und den vermehrt zu erwartenden Adoptionsfällen kann zu einer Degeneration der Gesellschaft führen und sollte von Fachleuten mit berücksichtigt und professionell mit in die Diskussion eingebracht werden.

AFD Rosenheim

Quelle: mangfall24.de

Zurück zur Übersicht: Vereine & Parteien

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweis

Inhalte Drittanbieter
Die in diesem Ressort aufgeführten Artikel und Meldungen stammen nicht von der OVB24-Redaktion, sondern von den Vereinen, Parteien und Behörden aus der Region. Die Inhalte dieser Pressemeldungen spiegeln nicht die Meinung der Redaktion. Die OVB24-Redaktion übernimmt für die Inhalte der Artikel keine Haftung. Sollten Inhalte der hier veröffentlichten Artikel gegen die Netiquette verstoßen, können Sie diese der Redaktion melden - über den Button „Fehler melden“ (unterhalb der Überschrift des entsprechenden Artikels).

Live: Top-Artikel unserer Leser