Klare Kante gegen Rechts

Grüne Wasserburg gegen rechte Umtriebe in Bayern und Alltagsrassismus

Wasserburg am Inn - Möglichkeit zur Diskussion. am: 25. Juli 2017 um: 19.30 Uhr in den Paulanerstuben, Marienplatz 9, Wasserburg mit Katharina Schulze, MdL, stellv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus (Bündnis 90/Die Grünen) und Bundestagskandidat Korbinian Gall

In Bayern läuft schon lange vieles schief im Kampf gegen Rassisten und Neonazis: Die Gewaltbereitschaft der rechten Szene nimmt stark zu und erfordert dringenden Handlungsbedarf. Studien wie die „Mitte“-Studie der Universität Leipzig zeigen aber auch, dass Alltagsrassismus und rechtsextreme Einstellungen schon lange in der sogenannten Mitte der bayerischen Gesellschaft angekommen sind. Katharina Schulze, MdL, stellv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus ist der Meinung, dass der Kampf gegen Rechtsextremismus sich nicht ausschließlich auf repressive Maßnahmen beschränken darf. „Rechte Einstellungen in der Bevölkerung sind ein gesamtgesellschaftliches Problem. Neben entschiedenem staatlichen Handeln gegen rechte Gewalt und Hetze sind Strategien nötig, um einer antidemokratischen Kultur, Rassismus, Antisemitismus und Ungleichwertigkeitsvorstellungen schon im Vorfeld entgegenzuwirken.“ Auch Bundestagskandidat Korbinian Gall glaubt, dass Rechte Ideologien nicht ausschließlich zu einem Sicherheitsproblem durch eine radikale Minderheit am Rand der Gesellschaft werden. „Unsere Demokratie ist nicht erst dann gefährdet, wenn Gewalttaten von Neonazis bekannt werden. Wir erleben in den letzten Jahren einen Rechtsruck der gesamten Gesellschaft. Auch rechte Einstellungen in der sogenannten ‚Mitte der Gesellschaft’ gefährden das demokratische Klima“, so Gall. Er hat sich ein klares Auftreten gegen rechtes Gedankengut als eines seiner Schwerpunkt-Themen im Wahlkampf gesetzt.

Hinweis: Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Film- und Tonaufnahmen sind untersagt.

V.i.S.d.P. Steffi König, Sprecherin Ortsverband Wasserburg am Inn

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