ÖDP im Kreistag Mühldorf: "Leider kein 100%er Ökostrom für landkreiseigene Gebäude!"

ÖDP-Kreisräte Retzer und Roßkothen kritisieren - Kein reiner Ökostrom für kreiseigene Liegenschaften!

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ÖDP-Kreisrat Reinhard Retzer

Mühldorf am Inn - Der Mühldorfer Kreistag entschied sich mit 31 gegen 17 Stimmen, Strom nur zu 50% aus erneuerbaren Quellen zu beziehen.

„100 % Ökostrom wären ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Energiewende gewesen, doch leider haben Landrat Georg Huber und seine CSU-Fraktion im Kreistag die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt,“ erklärte ÖDP-Kreisrat Reinhard Retzer.

Gemeinsam mit der Fraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN plädierte die ÖDP geschlossen für eine 100%-ige Stromversorgung aus erneuerbaren Quellen. Auch Teile von UWG, WGW und SPD unterstützten den Vorstoß. Doch mit althergebrachten und platten Argumenten, wie „in der Nacht scheint kein Sonne“, oder „Ökostrom ist Augenwischerei“ brachte Landrat Huber zumindest seine CSU auf Linie.

Reinhard Retzer verglich in seiner Stellungnahme den Strommarkt mit einem See, der von verschiedenen Quellen gespeist werde. „Es gibt schmutzige Quellen wie z. B. Kohle- und Atomkraftwerke aber auch saubere Quellen wie Sonne, Wind- und Wasserkraft. Wenn wir auf 100 %igen Ökostrom umsteigen, finanzieren wir durch unsere Gebühren nur saubere Quellen und meiden klimaschädliche und schmutzige Stromquellen.“

Pikant: Der Markt Haag bezieht zu 100 % Ökostrom - und zwar auf Initiative der dortigen CSU-Fraktion.

Pressemitteilung des ÖDP-Kreisverbandes Mühldorf

Quelle: innsalzach24.de

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