Nachwuchs für die Trachtenfamilie

Weisertwecken in Pichl

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Die jungen Eltern beim Anschneiden des Weckens

Griesstätt - Groß war die Freude bei den „Chiemgauviertler“ Amerang und den „Immagrea“ Trachtlern aus Griesstätt als sie hörten, beim „Holzner“ in Pichl hat Nachwuchs für die Trachtenfamilie gegeben.

Benedikt war nicht nur der Erstgeborene für Claudia und Hans Kaiser. Er ist auch zugleich der Stammhalter. Dies muss nach altem Brauch mit einem Weisertwecken gefeiert werden. So machten sich die Brudervereine auf, um den jungen Eltern zu gratulieren. Das Wetter brachte nach der großen Hitze gerade am Tag des Weisertweckenfahrens die lange ersehnte Erfrischung. Das war aber nicht die einzige Schwierigkeit. Auch den Wecken wasserfest zu verpacken war gefragt. Die „Kiasn-Buam“ an sich sind als Baby nicht gerade die kleinsten, und sie sind kernig. So wurde auch der Wecken nach Größe und Gewicht des Buam entsprechend groß. Dies stellte die Vermesser vor schwierige Aufgaben. Bei der einen Tür war es zu eng. Dies musste sogar durch das geschulte Auge des Kindsvaters nachgemessen werden. Auch ein Mauerdurchbruch wurde mit dem Opa, einem Mauerer, in Erwägung gezogen. So half es alles nichts. Der Wecken musste üben den Kühlwagen zur anderen Tür gebracht werden. Schluss endlich fanden die Vermessungssachverständigen den richten Weg, und der Wecken konnte durch die Eltern angeschnitten werden. Mit der Spezialsäge bestanden die beiden den Harmonietest mit Bravour. Nun konnte die Feier beginnen. Getreu der alten Bauernregel „Regen bring Segen“ wünschen die Trachtler, dass die zahlreich gefallenen Tropfen der jungen Familie reichen Segen und Kindersegen bringen.

Sepp Furtner - Beisitzer im Vereinsausschuss

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