Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt muss gehen!

ÖDP: "Glyphosatminister" Schmidt entscheidet gegen Bürger und für die Chemie- und Agrarlobby!

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Glyphosat stellt eine Gefahr für Mensch und Umwelt dar

Aschau am Inn - „Der Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt hat seinen Amtseid gebrochen! Er hat es versäumt, Schaden vom Volk abzuwenden und muss entlassen werden!“, so lautet die Forderung des ÖDP-Kreisverbandes Mühldorf.

Mit großer Empörung reagierte die Mühldorfer ÖDP mit ihrer Kreisvorsitzenden Lisa Sieber auf den Alleingang von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, für die weitere Zulassung von Glyphosat zu stimmen. „Wenn die Internationale Agentur für Krebsforschung das Pestizid als "wahrscheinlich krebserregend" einstuft, ist alle Vorsicht geboten! Außerdem dezimiert Glyphosat die Artenvielfalt und stellt eine potentielle Gefahr für Gesundheit und Umwelt dar.

Mit seinem Alleingang hat Schmidt dafür gesorgt, dass das umwelt- und gesundheitsschädliche Gift weiter auf unseren Äckern landet. Denn ohne die Zustimmung der Bundesrepublik hätte es unter den Mitgliedstaaten keine Mehrheit für das Ackergift gegeben.

Schmidt hat nicht nur Umweltministerin Hendricks (SPD) übergangen, sondern auch mehr als 80 Prozent der Menschen in Deutschland, die für ein Verbot des Gifts sind. Eine Enthaltung wäre das Mindeste gewesen, um dem Vorsorgeprinzip gerecht zu werden!“ Dass er sich in dieser Situation über die Vorgaben aus Umweltministerium und Kanzleramt hinwegsetzt sei ein glatter Hochverrat am Gemeinwohl!

Stellvertretender Kreisvorsitzender und Kreisrat Reinhard Retzer vermutet gar persönliches Kalkül hinter der Entscheidung des Bundesministers Christian Schmidt. „Womöglich hat Herr Schmidt schon ein Auge auf einen Beraterposten bei Bayer, Monsanto & Co geworfen. Sein Ja zu Glyphosat ist die beste Bewerbung.“

Pressemitteilung des ÖDP-Kreisverbandes Mühldorf

Quelle: innsalzach24.de

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