BHG-Rosenheim tagte mit Fachreferenten

vorbeugender Brandschutz war Hauptthema

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Rosenheim - Bürokratieabbau dringend angemahnt

Franz Bergmüller begrüßte 60 interessierte Kolleginnen und Kollegen sowie die Referenten des Nachmittags. Christina Pfaffinger berichtete von der aktuellen Entwicklung des Tourismus in der Region Rosenheim. Es ist erfreulich, daß die Auslastung wieder laut Statistik gesteigert wurde. Die durchschnittliche Auslastung in den Beherbergungsbetrieben über 8 Betten beträgt 49 %. Der Kreis Rosenheim ist die Touristische Nummer eins in der Region. Es bleibt aber festzustellen, daß die Stadtgastronomie und Stadthotelerie eine höhere Auslastung hat als auf dem Land. Christina Pfaffinger lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Verband und den Betrieben. Durch die jährliche Steigerung der Bettenzahl In München spüren auch die Hotels in der Region einen Rückgang der Buchungen bei den großen Messen. Es gibt eine neue Regelung im europäischen Reiserecht – wichtig bei Paketangeboten zwecks Haftung. Ein großes Problem ist die Buchungsplattform AirB+B die nicht nur in den Städten Wohnungen Zweckentfremdet sondern auch in den ländlichen Regionen sich ausbreitet. Ein weiterer Punkt in der Gästebetreuung sind beeinträchtigte Menschen z. B. Dialysepatienten – denen man in Form einer Broschüre weiterhelfen kann. Neu ist eine Kirchenkarte mit großem Zuspruch. Der gewünschte Zusammenschluss der touristischen Verbände Rosenheim und Traunstein wurde nicht angesprochen. Als nächstes informierte uns Herr Deschermeier vom Werksfeuerwehrverband Bayern e.V. über die aktuelle Handhabung des Brandschutzes. Der Werksfeuerwehrverband ist mit seinen Fachleuten für die Unternehmen da um im Brandschutz zu beraten. Herr Deschermeier arbeitet selbstständig und steht jeden Montag vom 10-12 Uhr für eine telefonische Beratung zur Verfügung. Es ist wichtig, daß die Hotels die Bettenzahl richtig angeben. Es gibt verschiedene Brandschutzmaßnahmen bei unter 40, über 40 und über 60 Betten. Herr Deschermeier informierte uns ausführlich. Wichtig ist die Bettenzahl richtig anzugeben, den sonst kann es im Schadensfall zu Problemen mit der Versicherung geben. Der Bestandsschutz ist nicht immer gültig. Wie aktuell dieses Thema ist, zeigten die vielen Fragen aus dem Kollegenkreis. Hier zeigte sich, daß die Probleme in jedem Betrieb anders liegen. Auf vielfachen Wunsch wird ein Brandschutzseminar organisiert. Von der Lebensmittelüberwachung referierte Herr Deditsch über aktuelle Themen wie Hygieneverordnung, Infektionsschutzbelehrung, Zusatzstoffe in den Getränken, Allergenkennzeichnung in der Speisenkarte. Wichtig ist bei gefrorenen Lebensmittel das Einfrierdatum. Es ist wichtig die Lieferscheine Bis zur Verarbeitung der Lebensmittel aufzubewahren, um eine lückenlose Warenverfolgung zu gewährleisten. Franz Bergmüller berichtete über aktuelle Themen im Gastgewerbe. Es zeichnet sich ein positives Bild in der Gastronomie und Hotelgewerbe ab, wobei wie schon festgestellt die Stadtgastronomie und Stadthotellerie stärker boomt als auf dem Lande. Bettensteigerungen in den Städten schaffen einen Verdrängungswettbewerb. In den Städten werden Vermieter von zweckentfremdeten Wohnungen, wie bei AirBnB, von den Kommunen mit hohen finanziellen Strafen belegt. Die Kontrollen der Finanzbehörden bei Registrierkassen ist unerträglich. Die Wirte werden unter generalverdacht des Steuerbetrugs gestellt. Es erfolgt eine Kassenauslesung ohne Begründung. Leider fehlt im neuen Koalitionsvertrag die Flexibilisierung der Arbeitszeit. Die Linken fordern eine maximale Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche. In der Gastronomie schlichtweg nicht durchführbar. Ein weiterer Punkt ist der Fachkräftemangel. Wie Franz Bergmüller schon oft forderte, sollte man die gastronomischen Berufe als Mangelberufe einstufen, um z.B. im asiatischen Raum Arbeitskräfte anwerben zu können. Ein Thema war wieder die GEMA in Berlin. Es werden 1,1 Mrd. Euro Gebühren eingenommen. Die Rechte gelten 70 Jahre nach dem Tod des Interpreten. Es gibt einen Ratgeber für Vereine. Franz Bergmüller forderte faire Wettbewerbsbedingungen. Unsere stellv. Bezirksgeschäftsführerin Katharina Freund ging nochmal auf das neue Reiserecht – gültig ab dem 01.07.18 – ein. Ebenso gilt ab dem 01.01.18 das neue Mutterschutzgesetz. Weitere Themen waren Herstellungskontrollen – Obazter- , keine Gebühr bei Kartenzahlung, Datenschutzverordnung. Unsere Kassier Hansi Bäuerle verlas einen positiven Kassenbericht. Gerhard Crombach wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt!

Pressemitteilung BHG-Rosenheim/Rudi Zellner

Quelle: mangfall24.de

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