Gelungenes Adventssingen der Chorgemeinschaft

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gemischter Chor der Chorgemeinschaft Bruckmühl

Bruckmühl - Gelungenes Adventssingen der Chorgemeinschaft wieder ein jahreszeitlicher Höhepunkt

In bester Tradition fand das Adventssingen der Chorgemeinschaft statt. In der bis auf den letzten Platz besetzten Herz Jesu Kirche, spendeten die Besucher für die Lieder und die Instrumentalstücke minutenlangen Beifall. Es war vielleicht ein wohlmeinender Zufall angesichts der Unsicherheiten und Spannungen in aller Welt, dass zumindest zu Beginn des Programms keine Düsternis herrschte, als Teil der biblischen bangen Erwartung des Heilands und Erlösers. Lediglich die Harthauser Bläser erzeugten in ihrem Stück „Rauhnacht“ eine gedämpfte Stimmung. Ansonsten spielten sie mit ihren stark klingenden Instrumenten die Rolle des Aufweckens, doch auch zurückhaltend, wie mit dem „Ave Maria“ bewiesen.

Die Chorgemeinschaft samt dem zugehörigen Frauenensemble unter ihrer Dirigentin und Gesamtleiterin des Abends, Susanne Ellßel, bestritten mit sieben Vorträgen den Hauptteil des Programms. Mit ihren Stücken, „o Heiland reiß die Himmel auf“, „Nun es nahen sich die Stunden“, „Ehre sei Gott in der Höhe“, „Ein Ilgen ist entsprossen“ (Ilgen eine weiß blühende Blume als Symbol Mariens) sowie dem „Ave verum“ rückten sie den Advent ins Zentrum der Gedanken.

Eine Bereicherung war wiederum der Waldheimer Viergsang, dessen volltönende Stimmen an das alpenländische Liedgut erinnerten. Die in der ganzen Region gefragte Mühlstoa-Musi ist aus der beliebten konzertanten Veranstaltung nicht mehr wegzudenken. Um zwei Geigen und eine Querflöte angewachsen, nahmen die Spieler mit ihren harmonischen Melodien von zart bis kräftig gefangen.

Mit dem „Langsamen Walzerl“, dem „Geigenjodler“ und „Beim Winklerwirt“ zog fröhliches bayerisches Barock-Lebensgefühl ein. Das pro musica Ensemble schloss sich trotz der andersartigen Instrumente fugenlos in die Darbietungen an. Mit dem „Transeamus usque ad Bethlehem“ rief die Gruppe dazu auf, den dunklen Advent zu verlassen und „hinüber nach Bethlehem zu gehen“ und den Gottessohn zu begrüßen.

Mit kurzen, von Alexandra Fuchs eingeübten szenischen Auftritten, zeigten dann Buben und Mädchen als Hirten ihren Weg zu der Stätte, wo das Christkind zur Welt gekommen ist.

Alfred Beck (Pressewart)

Quelle: mangfall24.de

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