Sonderregelung beim Lohnsteuer-Jahresausgleich

MdL Martin Huber: Mehr Netto vom Brutto für Volksfestbedienungen in Bayern

+
MdL Martin Huber

Töging am Inn - In intensiven Verhandlungen auf Bundesebene konnte der Freistaat Bayern durchsetzen, dass der permanente Lohnsteuer-Jahresausgleich für Servicekräfte auf Volksfesten auch 2017 weitergeführt werden kann. Dr. Martin Huber, MdL, begrüßt diese Regelung ausdrücklich.

Die ersten Volksfeste in Bayern haben schon begonnen und viele weitere, wie die Burghauser Mai Wies'n, die Altöttinger Hofdult, die Tüsslinger Dult oder das Mühldorfer Volksfest stehen noch bevor. Ohne die vielen fleißigen Bedienungen wären solche Veranstaltungen undenkbar, denn sie tragen mit ihrer Arbeit maßgeblich zum Erfolg der bayerischen Volksfeste bei. Dafür müssen die Bedienungen selbstverständlich fair entlohnt werden. Aufgrund bundesgesetzlicher Regelungen kommt es jedoch gerade bei kurzfristig Beschäftigten auf Volksfesten zu einem unangemessen hohen Lohnsteuereinbehalt.

Bayern hat deshalb eine Lösung über den permanenten Lohsteuer-Jahresausgleich entwickelt, so dass Bedienungen für ihre Arbeit mehr Netto vom Brutto in der Tasche haben. Der Bund hat diese Regelung eigentlich 2011 abgeschafft, doch die Bayerische Staatsregierung konnte auch für 2017 wieder eine Lösung finden.

Der Landtagsabgeordnete Dr. Martin Huber unterstützt diesen bayerischen Weg deutlich: "Als Land mit Traditionen und heimatlichen Werten ist es Aufgabe der Politik die ohnehin schon schwere Arbeit nicht noch durch übertriebene steuerliche Regelungen unattraktiv zu machen. Die Volksfestkultur ist ein wichtiger Teil unseres Zusammenlebens in Bayern und muss deshalb mit Nachdruck entlastet werden."

Laut Information des Heimatministers Dr. Markus Söder setzt sich die Bayerische Staatsregierung derzeit dafür ein, dass eine dauerhafte Lösung zu diesem Thema gefunden wird, um den Volksfestbedienungen für die Zukunft Sicherheit zu geben.

Auf bayerische Initiative hin hat der Bundesrat deshalb eine bundesweite gesetzliche Regelung vorgeschlagen, die der bisherigen Sonderregelung in Bayern entspricht. Diese Regelung muss nun noch vom Bundestag beschlossen werden.

MdL Martin Huber

Quelle: innsalzach24.de

Zurück zur Übersicht: Vereine & Parteien

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweis

Inhalte Drittanbieter
Die in diesem Ressort aufgeführten Artikel und Meldungen stammen nicht von der OVB24-Redaktion, sondern von den Vereinen, Parteien und Behörden aus der Region. Die Inhalte dieser Pressemeldungen spiegeln nicht die Meinung der Redaktion. Die OVB24-Redaktion übernimmt für die Inhalte der Artikel keine Haftung. Sollten Inhalte der hier veröffentlichten Artikel gegen die Netiquette verstoßen, können Sie diese der Redaktion melden - über den Button „Fehler melden“ (unterhalb der Überschrift des entsprechenden Artikels).

Live: Top-Artikel unserer Leser